Mit Kati ermittelt - No risk, no fun hab ich den bereits sechsten Teil der Reihe von Birgit Gruber gelesen. Schön war's wieder in Bayreuth.
Man mag es kaum glauben, aber Kati, die bei den Eltern ihres verstorbenen Mannes lebt und als Kellnerin arbeitet, wird von ihrer Schwiegermutter Anke um Hilfe gebeten. Diese erreicht ihre Freundin Frederike seit Tagen nicht und will deswegen Kati engagieren. Kati ist nun ja schon in einige Mordermittlungen hineingestolpert und ahnt nicht, dass es auch diesmal um Mord gehen wird.
Sie selbst findet die Tote und macht sich direkt auf die Suche nach Hinweisen.
Dabei wird sie in der Wohnung von Frederike auch schnell von ihrem Partner Lars erwischt, der Komissar in Bayreuth ist.
Wie in jedem Buch kommt es zu Reibereien zwischen Kati und Lars, der es gar nicht gern sieht, wenn sie auf eigene Faust mit ihren doch echt unkonventionellen Methoden vorgeht und auch seine Kollegen um den Finger wickelt, um an Infos zu gelangen.
Mit ihrer Neugier und ihrer Naivität gerät Kati wieder mal in Dinge, die kaum vorhersehbar waren. Sie muss sogar Poker spielen lernen, um an Informationen zu kommen. Dass sie sich dieses Mal selbst in Gefahr bringen könnte, auf die Idee kommt sie erst gar nicht.
Wie gewohnt hat mich dieser Krimi auch wieder zum Schmunzeln gebracht. Ich mag es ja gern, wenn ich nicht nur mitraten kann, wer denn nun der Mörder war, sondern das Ganze auch noch mit viel Humor geschrieben ist. Nicht nur die Situationen, sondern auch der Schreibstil haben genau dafür gesorgt.
Ich hatte wieder sehr unterhaltsame Lesestunden und gebe deswegen eine klare Leseempfehlung.