4,1¿¿
Lohnt sich zu lesen
Dieses Buch war eine echt tolle Erfahrung¿¿¿¿Vorneweg kann ich schon mal sagen, dass es sich, meiner Meinung nach schon lohnt das Buch zu lesen. Tropes: Enemies-to-Lovers, Forbidden Love und ein bisschen von Betrayal und He-falls-first¿¿Die Story blieb interessant und man erkennt auf jeden Fall das Potenzial der Autorin. Sie hat eine Stadt namens Fantome mit ihren 2 Gilden - den Daggern und den Cloaks - erschaffen, deren Macht auf einem schwarzen Pulver, genannt Shade basiert. Shade kann man mit einer Droge vergleichen, es markiert die Haut mit schwarzen Wirbeln, welche kennzeichnen wie viel Tod du schon gebracht hast. Der Schreibstiel war sehr angenehm, etwas besonderes jedoch war, dass das Buch im gesamten aus der Erzähler-Perspektive geschrieben ist und die Kapitel sozusagen aus 2 Sichten (vom Protagonisten und der Protagonistin logischerweise¿) geschrieben ist. Ich glaube das habe ich so noch nie gelesen, aber ich bin erstaunlich gut mit dieser Art zurecht gekommen¿ Gegen Ende bekommen wir auch ein paar Plot-Twists zu spüren, aber keinen Kliffhänger. Hier mal ein kurzer Ausschnitt aus dem Buch:(Kann Spoiler enthalten)~> Ransom (Dagger) und Seraphine (Cloak und seine Markierte) sind gerade in der Krypta von 2 Versini Geschwistern (Hugo und Lucille Versini) und müssen Lucilles Tagebuch stehlen, um an wichtige Informationen ranzukommen. ¿¿Schleifen von Stein auf Stein, als der Deckel langsam zurück an seinen Platz gehievt wurde. Er rutschte mit einem dampfen Geräusch an Ort und Stelle, und die Dagger drängten so schnell aus der Krypta, wie sie gekommen waren. Sie zögerten auf dem Korridor, den Rückweg anzutreten, und beschlossen dann, auch Hugos Grab zu inspizieren, da sie schon einmal hier unten waren.Sera sackte erleichtert zusammen. "Das war knapp."Ransom tippte ihre Lippe an. Eine Warnung. Leise. Sie biss die Zähne zusammen, und das fühlte sich an, als würde sie an seinem Finger knabbern.Er senkte das Kinn, seine Lippen streiften ihr Ohr."Wenn du mich küssen willst, sag's einfach." Ein herrlicher Schauer fuhr ihre Wirbelsäule hinab. Ja, schrie ihr Körper. Ja, ja, ja. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen, und dabei berührte ihre Nase seine. "Da schließt du wohl von dir auf andere, Ransom. Du weißt doch, dass ich es vorziehe, dich niederzustechen.""Vielleicht hast du recht." Er legte den Finger zurück auf ihre Lippen. Er drückte sanft dagegen, sodass sie sich öffne-ten. "Vielleicht will ich wissen, wie dieses schlaue Mundwerk schmeckt."Ihr Lippen wölbten sich seiner Berührung entgegen.Er wich zurück, gerade so weit, dass sie seine Augen sehen konnte. Geschmolzen, golden.Sie reckte das Kinn. "Hast du Angst, Dagger?"