Ein unheimlicher Thriller mit beklemmender Atmosphäre, vielen falschen Fährten und einem Finale, das man so nicht kommen sieht.
Fünfzehn Sekunden ist mein erster Thriller von Chris Warnat - bis dato kannte ich weder den Autor noch dieses Buch. Schon das Cover hat mich neugierig gemacht: das Haus im dunklen Wald, darüber ein heller Bereich, wirkt geheimnisvoll und leicht verstörend zugleich.Bereits auf den ersten Seiten ist eine düstere, bedrückende Stimmung spürbar. Die Geschichte dreht sich um die Gerichtsmedizinerin Farah, den Ermittler Wase und ihren Freund Bär. Was zunächst wie ein harmloser Unfall eines Mannes in einem nächtlichen Wald wirkt, entwickelt sich schnell zu einer grausamen Jagd nach einem Serientäter.Die Handlung ist durchgehend unheimlich und mysteriös. Immer wieder gab es merkwürdige Andeutungen, die mich komplett in die Irre geführt haben, sodass ich lange Zeit unsicher war, wie alles zusammenhängt. Erst sehr spät - wirklich kurz vor Schluss - fügt sich das Gesamtbild fast schlüssig zusammen.Vor allem das letzte Drittel hatte es in sich: extrem spannend, temporeich und so fesselnd, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.Auch wenn es mein erster Thriller von Chris Warnat war, steht für mich fest: Es wird definitiv nicht der letzte gewesen sein.