Christel Tampé ist Reisende, Beobachterin, Autorin, Fotografin und Suchende nach dem Schönen in dieser Welt. Sie hat von 2023 bis 2024 mehrere Monate in New York (Harlem) gelebt und konnte so die Stadt über einen längeren Zeitraum im Wortsinne weitgehend zu Fuß (insgesamt rund 2000 km) erkunden und aus einer alltagsnahen Perspektive kennenlernen. Nach dem Studium der Architektur und als freie Autorin hat sie sich schon seit Jahren mit den Themen Urbanität, Kultur und Gesellschaft beschäftigt. Ihre Fotos sind nicht dokumentarisch zu verstehen, sondern als persönliche Ansichten, kuratiert und gefiltert. Mit ihren Fotos, Texten und Essays möchte sie Menschen dazu ermuntern, Reisen anders zu erleben, einen anderen Blickwinkel auf bekannte Reiseziele einzunehmen, das "Nicht-ganz-dazuzugehören" als innere Lebensform zu entdecken. Schöne und skurrile Bilder und Beobachtungen stehen dabei im Mittelpunkt und Umwege verbessern die Ortskenntnis. Genau das Richtige für Menschen, denen ein Reiseführer nicht genug ist.