Titel: Gestern waren wir unendlichAutor*in: Dominik GaidaErschienen in Deutschland: 2025Originaltitel: -Erschienen in -: -Übersetzer*in: - Weitere Informationen: Genre: Gay Romance, Drama, Slice of Life, MysteryPreis: € 17,00Seiten: 429Sprache: DeutschISBN: 978-3-499-01690-5Verlag: Rowohlt Taschenbuch VerlagRezensionsexemplar: Nein Inhalt:Henry ist der Mensch, von dem Louis immer geträumt hat. Er ist sein Partner, sein bester Freund, die Liebe seines Lebens. Doch darauf nimmt das Schicksal keine Rücksicht. Als die beiden in einem schweren Autounfall verwickelt werden, stirbt Henry. Fur Louis bleibt die Welt stehen - buchstäblich. Denn als er am nächsten Morgen aufwacht, ist Henry wieder da. Derselbe Tag beginnt von vorn. Louis kann es kaum glauben. Muss er den schlimmsten Moment seines Lebens noch einmal erleben? Oder ist das die Chance, Henry zu retten? Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):Mir fällt es gerade sehr, sehr schwer diese Rezension zu schreiben. Nicht, weil ich keine Meinung zu dem Buch hätte. Nicht, weil mir das Buch nicht gefallen hätte, oh Gott, im Gegenteil. Das hier ist meine Nummer 1. Nein, das ist es nicht. Es fällt mir nur schwer, weil mir das Buch auch gleichzeitig das Herz gebrochen hat. Ungelogen, ich saß im ICE von Nürnbern nach München und hab nach Abschluss des Buchs erstmal ewig damit verbracht, leise vor mich hinzuweinen und musste darum kämpfen nicht zu schluchzen. Also wirklich. Das hatte ich noch nie bei einem Buch, und werde ich vermutlich auch nie wieder haben. Ohne jetzt zu viel zu spoilern, aber ich kann zumindest so viel sagen: Ich hab Louis und Henry ultraschnell ins Herz geschlossen und vermutlich war das Fehler. Egal. Ich habe diesen Fehler gerne gemacht. Dementsprechend hat mich der Tod von Henry so hart mitgenommen. Aber auch, was den weiteren Verlauf der Geschichte angeht, wie Louis sich so sehr viel Mühe gibt, damit Henry diesen Tag überlebt und trotzdem immer wieder scheitert... hach, es war hart. Und dann das Ende... uff. Wie gesagt, ich war ein heulender Trümmerhaufen. Auch jetzt kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke. Was mir auch noch so wehgetan hat, waren genau drei Dinge. Zum einen hatte Louis mit seinem Vater, der nicht mit der Sexualität seines Sohns zurecht kam. Zum zweiten hatten die beiden Pläne, für die nahe und die ferne Zukunft. Und außerdem hatten sie sich am Vorabend wegen was recht Dummen gestritten. Ich mein, klar, am Ende gab es sowas wie ein Happy End. Trotzdem. Es hat wehgetan. Ein bittersweetes Happy End. Ja, so könnte man das nennen. Was mir dafür recht gut gefallen hat, dass es nicht nur die aktuelle Zeit gab, sondern auch man durch Rückblenden sehen durfte, wie die beiden sich kennen- und liebengelernt haben. Und das war einfach so ... hach <3 Mehr kann und will ich nicht verraten, weil ich sonst zu viel spoilere. Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde? Ich bin mir nicht mehr sicher. Aber ich glaube, über Instagram. Sicher kann ich es aber nicht mehr sagen. Fazit:Wie gesagt, das hier ist aus diversen Gründen mein Highlight 2025, da gibt es keine Zweifel. Aber auch gleichzeitig das Buch, das mich am meisten traurig gemacht hat. Aber genau das rechne ich dem Buch hoch an, dass es in der Lage solche Emotionen in mir zu wecken, das ist wirklich sehr, sehr selten. Ich kann vllt an der Hand die Bücher abzählen, auf die ich so extrem reagiert habe. Ich habe oft genug bei Filmen, Serien und Spielen geweint, aber bei Büchern? Da passiert es so selten... jedenfalls, das Buch bekommt natürlich fünf Sterne von mir und lest es. Mit ner Großpackung Taschentüchern am besten.