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Band 3

Das Haus Kölln. Wahres Glück

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120 Lesepunkte
Buch (kartoniert)
12,00 €inkl. Mwst.
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In der dunkelsten Stunde der deutschen Geschichte stehen die Köllns zusammen

Elmshorn 1938: Geschäftlich sind die Köllns im Aufschwung. Als erste eingetragene Marke des Unternehmens setzen ihre blütenzarten Haferflocken neue Standards, die Produktpalette wächst. Politisch zieht eine Bedrohung herauf, als die NSDAP mehr und mehr Zuspruch in der deutschen Bevölkerung findet. Die Gefahr rückt immer näher und als Deutschland in den Krieg zieht, bangt Else um ihren Mann und ihre Söhne. Doch gerade in Krisenzeiten steht die Familie besonders eng zusammen.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
10. Juli 2024
Sprache
deutsch
Auflage
Originalausgabe
Seitenanzahl
384
Reihe
Die Kölln-Saga, 3
Autor/Autorin
Elke Becker
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
318 g
Größe (L/B/H)
188/118/33 mm
Sonstiges
Klappenbroschur
ISBN
9783453427198

Portrait

Elke Becker

Elke Becker wurde in Ulm geboren. Schon früh zog es sie in die Welt hinaus: Ihr Fernweh nach Meer und Abenteuer führte sie in zahlreiche Länder, bis sie 2005 auf Mallorca sesshaft wurde. Als ihr dort beim morgendlichen Frühstück die Idee für die Geschichte des Hauses Kölln kam, machte sie sich für die Recherche auf in den malerischen Norden Deutschlands, der in ihrem Herzen stets einen besonderen Platz einnimmt.

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Von Kerstin1975 am 07.07.2024

Zu Beginn schwächer als die Vorgänger, ab der Hälfte spannend und mitreißend

Buchinhalt: Elmshorn, 1938: Die NSDAP und Hitler gewinnen immer mehr Einfluss und die politischen Gegebenheiten machen auch vor dem Mühlenwerk der Kölln-Familie nicht Halt. Als schließlich der Krieg ausbricht und Elses Söhne sowie viele Arbeiter eingezogen werden, steht das Werk kurzzeitig auf der Kippe. Während in Hamburg die Swing-Jugend noch lange wenig Notiz davon nimmt, welchen Gefahren die Bevölkerung entgegensteht, gibt sich auch Berta lange Zeit unbeschwert. Erst, als der Krieg Deutschlands Städte zerstört und Tausende sterben oder auf der Flucht sind, stellt sich die Frage, ob es für die Köllns überhaupt als Familie noch eine Zukunft gibt.... Persönlicher Eindruck: Wahres Glück ist der dritte und abschließende Band der Kölln-Saga um die Familie aus Elmshorn, die bis heute für ihre Haferflocken berühmt ist. In meinen Augen ist dieser dritte Band der schwächste der Reihe, trotz der schlimmen Epoche, in der er spielt und die vielleicht gerade deshalb viel Potential bietet. Die erste Hälfte fand ich relativ langatmig und schleppend, obwohl oder vielleicht gerade weil es keine Rückblenden auf die vorhergegangenen Teile gibt und der Leser praktisch sofort mitten in die Handlung geworfen wird. Das mag gut funktionieren, liest man alle Bände nacheinander. Ist seit Band 2 aber Zeit vergangen, fand ich das Ganze etwas schwierig. Noch immer gibt es kein Personenverzeichnis und der Wust an Figuren und deren persönliche Verflechtungen rauben einem beim Lesen auf weiten Strecken den Lesefluss. Klar: die Familie ist sehr groß, es gibt inzwischen mehrere Zweige und es kommen auch ständig neue Figuren zur Handlung hinzu, dennoch fragte ich mich manchmal, ob es vielleicht auch mit weniger gegangen wäre. Es ist ja keine Romanbiografie sondern Fiktion mit realen Bestandteilen. Die politische und gesellschaftliche Situation Deutschlands währen des Nazi-Regimes kommt im Buch gut rüber und ist auch authentisch, Details wie die Beschäftigung von Zwangsarbeitern aus dem Osten anstelle der in den Krieg gezogenen Arbeiter der Köllns sowie die Flucht der jüdischen Bevölkerung über Dänemark und Schweden sind sehr gut recherchiert und nachvollziehbar geschildert. Das Nachwort bietet zudem sehr viele Informationen über die Recherchen durch die Autorin. Gut gefallen hat mir der Familienzusammenhalt der Köllns und die Tatsache, dass Claus Kölln sich weitestgehend nicht von den Nazis vereinnahmen lässt. Das war sehr authentisch und glaubwürdig beschrieben, auch die Gefahr, der sich die Familie durch unterschiedliche Zuwiderhandlungen gegenüber den von der Regierung gemachten Vorschriften aussetzt, ist nahezu mit Händen greifbar. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass die Geschichte mit dem Kriegsende ebenfalls endet. Der Schluss ist vielleicht etwas zu rosarot geraten, dennoch befriedigt er den Leser, ist rund und stimmig. Lediglich die sofortige Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln kann ich so nicht ganz glauben, da die Lebensmittelkarten erst zwischen 1949 und 1953 abgeschafft wurden. Sei's drum, Wahres Glück ist ein mitreißender Abschluss einer vielschichtigen Familiensaga und eine Leseempfehlung für alle Freunde historischer Romane der jüngeren Vergangenheit.