Was tut man, wenn plötzlich ein junges Mädchen vor der Tür steht und behauptet, sie sei deine Tochter? So geht es Ford Grand, dem laut Forbes der World's hottest Billionaire. Fort mag die Aufmerksamkeit, die ihm den Titel bringt gar nicht und lebt lieber zurückgezogen.Als eines Tages ein Mädchen vor der Tür steht und behauptet seine Tochter zu sein, ist er völlig überrumpelt. Ford der gerade dabei ist, sein Musikstudio aufzubauen, weiß nicht was er mit der kleinen anstellen soll und bittet Rosie Belmont um Hilfe. Die kleine Schwester seines besten Freundes kennt er schon ewig und genau so lange ist er in Rose verliebt. Doch Rosie ist tabu...Die erste Reihe der Autorin hat mir gut gefallen und so hatte ich mir etwas ähnliches für Wild Love erwartet, doch für mich konnte das Buch nicht mithalten.Rosie ist nicht ganz lebendig geworden für mich. Eigentlich hat sie einen Freund, aber sie fängt etwas mit Ford an. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wieso sie nicht Schluss macht, selbst über Telefon wäre es weniger mies gewesen, als das was sie abgezogen hat.Der Handlungsstrang mit Cora hätte so gut werden können. Für mich ist es nicht realistisch, dass wenn Fort der Spender war, Cora wusste bzw. herausgefunden hat, dass er ihr Vater ist. Und auch wie sie Anfangs mit ihm geredet hat, war es nicht passend für eine 12-jährige, die einen fremden Mann trifft. Trotzdem fand ich ein paar Szenen mit Cora und Ford richtig süß. Bis ich gegen Ende das Gefühl hatte, sie wird vergessen.Elsie Silver schreibt flüssig, aber hier war etwas anders. Wenn ich mich nicht irre, hat die Übersetzerin gewechselt und ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, ich glaube, deswegen hat das Buch sich vom Schreibstil anders angefühlt. Es war genau so flüssig geschrieben, wie die Chestnut-Reihe und es kann auch an der Story liegen, aber ich hab in diesem Buch nicht so das Gefühl für die Geschichte bekommen. Das Setting kam nicht bei mir an und bis auf eine alte Scheune und einen Steg, weiß ich nicht wirklich wie es da aussieht.Dass die Autorin spicy schreibt und schreiben kann, davon bin ich überzeugt, doch Wild Love war eher Spicy Love. Die Szenen war für meinen Geschmack einfach viel zu viel. Auf anatomische Details kann ich gerne verzichten. Es gab so viele Szenen, dass ich es zu viel fand. Die Stelle mit dem Farbeimer fand ich absolut nicht gelungen. Der Job von Rosies Mutter hat da auch nicht geholfen.So fand ich, dass Wild Love das schwächste Buch von Elsie Silver ist, trotzdem, freue ich mich auf den nächsten Band.