In dem Moment in dem ich Never Doubt von Emma Scott beendet hab war mir klar, dass ich zu diesem Buch unbedingt einen Beitrag posten muss.Doch dann hat es mich doch mehr Überwindung gekostet, als ich gedacht habe, da der Beitrag doch persönlicher gewordenes als beabsichtigt.Darum gehts: Willow hat eine schlimme Geschichte aus der Vergangenheit, doch sie traut sich nicht mit jemandem darüber zu reden. Sie hat seitdem sozusagen ihre Stimme "verloren". Erst als die zum Theater kommt und den Jungen Issac kennenlernt, lernt sie mithilfe den Worten Shakespeares ihre eigene Geschichte zu erzählen.Meine Meinung:Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unfassbar gut das Buch war. Der Schreibstil der Autorin war unglaublich aber noch mehr war es die Geschichte und die Nachricht dahinter die mich in ihren Bann gezogen hat. Es geht um Mut und Vertrauen und vor allem darum den Mut aufzubringen seine eigene Geschichte zu erzählen. Ich glaube es geht vielen ähnlich wie Willow. Bei mir ist es ehrlich gesagt nicht anders.Ich teile nicht die Vergangenheit von Willow worüber ich auch sehr dankbar bin. Und trotzdem verstehe ich das Gefühl von ihr nicht von sich aus sagen zu können was man denkt. Wer mich kennt weiß, sobald ich mich bei jemandem wohlfühle bin ich laut, gut drauf und höre nicht mehr auf zu reden. Doch wer mich kennt weiß auch, dass ich dabei selten über mich selbst rede. Ich erzähle über Bücher, über andere Menschen aber nichts darüber was ich denke, wie es mir geht, oder was ich zusagen hab. Willow spricht ihre Worte durch das Theater aus. Bei mir ist es eher das Schreiben und vielleicht, auch wenn ich es nicht bewusst tue erzählen meine Charaktere mehr meine Geschichte, als ich es selbst zu.Aber ich denke das ist okay so. Jeder hat etwas zu sagen und jeder wird gehört nur eben auf unterschiedliche Weise. Man muss nur die richtigen Menschen finden, die einem zuhören.