Jedes Jahr tauscht die studierte Künstlerin Felice Meer für drei Monate ihr Atelier gegen das Gehen ein. Ihr Werkzeug ist nur das, was in den Rucksack passt: Skizzenbuch und Aquarellfarben. Unter freiem Himmel fängt sie ein, was erst im langsamen Takt der Schritte sichtbar wird: das Umschlagen der Elemente, flüchtige Begegnungen und die lohnenden Umwege des Lebens.
In ihren Comics stellt sie die Fragen, für die im Alltag der Platz fehlt: Was bleibt? Was kommt? Und was braucht es wirklich? Ihre Arbeit ist unmittelbar, ehrlich und von einer feinen Komik geprägt.
Tag für Tag füllt sie ein Blatt, bis daraus ein gezeichnetes Logbuch wird ein
authentisches Protokoll, das den Puls des Weges direkt aufs Papier bringt.