Boah, das war ja mal ne schwere Geburt.
Ich bin ein absoluter und totaler Fan der Autorin. Ich liebe ihre Bücher, ihren Schreibstil, alles daran.
Mir ist bewusst, das es bei den letzten Büchern ( Der Lehrer oder Der Freund) sehr durchwachsene Bewertungen gab. Auch wenn ich diese Kritik teilweise nachvollziehen kann, ich war einfach immer noch zu % begeistert.
Die Stärke ihrer Bücher liegt für mich nicht ausschließlich auf der eigentlichen Story, sondern bei ihrem sehr sehr fesselnden Schreibstil. Ich erlebe es selten, das die Spannung so hoch gehalten wird, obwohl die Kapitel so kurz sind. Dadurch fliege ich durch das Buch
Gleichzeitig habe ich jedes Mal ein kleines ängstliches Stimmchen in mir, das hofft, das mich das nächste Buch bitte nicht enttäuschen soll.
Soviel zur Einleitung des Buches die Ehefrau.
Es startet gut, fesselt mich von Anfang an und liest sich auch angenehm. Dann allerdings stelle ich ( nicht plötzlich sondern nach und nach) fest, das mich 1. die Story wirklich wahnsinnig doll an Verity von Colleen Hoover erinnert und 2. ich den Plottwist zwar bis Seite irgendwas um die 300 nicht kommen sehe und er mich dennoch nicht überzeugt ( wenn das Sinn macht?!).
Vielleicht ist es die Verbindung bzw. die Parallelen zum anderen Buch jedenfalls bin ich am Ende das erste Mal zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht so begeistert wie sonst. Ich würde dem Buch 3,5 von 5 Sterne geben.
Für absolute Neulinge bestimmt richtig toll, für Freida Fans wahrscheinlich eher durchwachsen.
Dennoch bin ich bei Die Psychiaterin im Juli wieder direkt dabei.