"Die Ehefrau" war mein zweites Buch von Freida McFadden und auch dieses Mal konnte mich ihr Schreibstil wieder vollkommen überzeugen. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin ich war mehrfach überrascht, wie weit ich bereits im Buch vorangekommen war, obwohl ich das Gefühl hatte, erst kurz gelesen zu haben. Genau das macht für mich einen guten Thriller aus: ein flüssiger, unkomplizierter Schreibstil gepaart mit einer konstanten Spannung.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte direkt mitten im Geschehen startet. Man befindet sich sofort in der Handlung und wird ohne lange Einleitung direkt in die Atmosphäre des Diners hineingezogen. Dadurch entsteht von Anfang an ein gewisser Sog, der einen unbedingt weiterlesen lässt.
Spannend und abwechslungsreich fand ich außerdem den Wechsel zwischen Sylvias Perspektive und den Tagebucheinträgen. Diese Erzählweise sorgt dafür, dass man nach und nach immer mehr Informationen erhält, gleichzeitig aber ständig miträtselt, wem man eigentlich vertrauen kann. Gerade diese Mischung aus persönlicher Sichtweise und geheimnisvollen Einblicken hat die Spannung für mich zusätzlich verstärkt.
Insgesamt ist "Die Ehefrau" ein sehr kurzweiliger Thriller, der sich schnell lesen lässt und einen durchgehend fesselt. Ich freue mich schon darauf, das nächste Buch der Autorin zu lesen.