Kein Vergleich zu den Vorgänger-Bänden. Langatmig, zäh und die vielbeschworenen "unvorhersehbaren Twists" bleiben auch aus.
Um Millie Calloway, heute Millie Accardi, ist es ruhig geworden. Sie hat ihr "Nebengewerbe" aufgegeben und ist nun eine eher langweilig anmutende Ehefrau und Mutter mit latenten Geldsorgen. Aber sie ist glücklich.Als Millie mit ihrer Familie in ein kleines Häuschen in einer guten Gegend von Long Island zieht, scheint der biedere Traum perfekt. Aber wie das so ist bei Millie, ganz ohne unglückliche Fügungen und kriminelle Machenschaften in ihrem Umfeld geht es nicht.Bereits der Klappentext des dritten und letzten Bandes der "The Housemaid"-Reihe mutet weniger temporeich an als die Vorgänger. Das war jedoch kein Hindergrundsgrund für mich, den Abschlussband nicht zu lesen. - Leider wurde ich trotz geringerer Erwartungen noch immer herb enttäuscht.Die Story ist über weite Strecken einfach nur zäh, es kommt keine Spannung auf. Wo Millie im ersten Band noch sympathisch-zerstreut wirkte, sind mir in diesem Band die sehr naiven Schilderungen oder vorschnellen Schlussfolgerungen deutlich negativ aufgefallen. Ich war bis zur Hälfte des Bandes mehrfach am Überlegen, abzubrechen - danach wurde es auch nicht besser, aber der Zenit war bereits überschritten. Es gab zig Wiederholungen, die schlicht unnötig und störend waren, an anderer Stelle wurden Handlungsstränge nicht sauber aufgelöst oder in einem Tempo abgecancelt, das mich nur kopfschüttelnd zurückgelassen hat.Freida McFadden ist, für mein Empfinden, krachend gescheitert, die Reihe um Millie zu einem würdigen Ende zu bringen. Sehr, sehr schade und daher definitivkeine Lese-Empfehlung.