Sommerfeeling, Camp-Vibes und wunderschöne Liebesgeschichte
Ich habe Icebreaker total geliebt und mochte die Geschichte so sehr. Bei Wildfire war ich anfangs skeptisch, weil mich der Klappentext überhaupt nicht angesprochen hat und man die beiden Charaktere noch nicht kannte. Aber hätte ich gewusst, wie sehr ich es lieben würde, hätte ich definitiv viel früher damit angefangen.Die Geschichte hat mir richtig Spaß gemacht. Es ist so schön aufgebaut, wie sich die beiden am Anfang begegnen und dann im Camp wieder aufeinandertreffen. Durch diese verbotene Nähe wird alles noch spannender, und der Vibe war für mich total intensiv. Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit dieses Sommer-Teenie-Film-Feeling, wie "Camp of Rock" oder ähnliche Filme.Die Zusammenarbeit mit den Kindern und die Nebencharaktere drumherum waren einfach großartig gestaltet. Ich hatte so viel Freude beim Lesen, weil der Plot clever aufgebaut ist und ich mir alles super bildlich vorstellen konnte. Man kommt total schnell in die Geschichte rein, weil sich die beiden Charaktere früh begegnen und die Anziehung sofort spürbar ist. Diese dynamische Ausgangssituation fand ich total erfrischend im Vergleich zu den sonst oft sehr langen Kennenlern-Phasen.Aurora ist für mich ein richtig spannender Charakter. Sie ist selbstbewusst, stark, weiß genau, was sie will, und übernimmt Rollen, die sonst eher männliche Protagonisten einnehmen, das mochte ich total. Russ ist einfach ein herzensguter Typ: sympathisch, herzlich, aufmerksam und unglaublich liebevoll im Umgang mit Aurora. Die Chemie zwischen den beiden hat mich richtig begeistert.Die Struktur des Buchs fand ich super gelungen. Hier ist alles frisch, locker und anders, genau so, wie ich es liebe. Auch das Ende war einfach perfekt umgesetzt, genauso wie die Nebencharaktere, die der Geschichte noch mehr Leben und Persönlichkeit geben.Fazit:Sommerliches Camp-Feeling, tolle Chemie, starke Protagonisten und eine erfrischend andere Struktur. Für mich ein absolutes Highlight!