Seit über 40 Jahren ist die Arbeit am Tonfeld eine bewährte und wirksame Methode, um Entwicklungen gezielt nachzuholen, Verhaltensauffälligkeiten auszugleichen und ureigene Potenziale der Persönlichkeit zu entfalten. Die Arbeit am Tonfeld ist somit nicht symptomorientiert, sondern eröffnet einen Raum für das Verständnis der eigenen Grenzen, Bedingungen und Möglichkeiten. Heinz Deuser, Begründer der Arbeit am Tonfeld, gibt einen umfassenden Überblick über die konkrete Praxis und das Theoriefundament dieser haptischen Therapie.
Seit über 40 Jahren ist die Arbeit am Tonfeld® eine bewährte und wirksame Methode, um Entwicklungen gezielt nachzuholen, Verhaltensauffälligkeiten auszugleichen und ureigene Potenziale der Persönlichkeit zu entfalten. Die Arbeit am Tonfeld ist somit nicht symptomorientiert, sondern eröffnet einen Raum für das Verständnis der eigenen Grenzen, Bedingungen und Möglichkeiten. Für Kinder und Jugendliche, die durch ihr unangepasstes Verhalten oder Entwicklungsverzögerungen auffallen, aber auch für Erwachsene, die nach Antworten auf psychosoziale oder leibliche Befindlichkeiten suchen, bietet das schlichte Setting und die sinnenorientierte Arbeitsweise am Tonfeld ein dynamisches Entwicklungs-, Klärungs- und Generierungsmodell. Heinz Deuser, Begründer der Arbeit am Tonfeld, gibt einen umfassenden Überblick über die konkrete Praxis und das Theoriefundament dieser haptischen Therapie. Damit spricht er gleichermaßen PraktikerInnen im Bereich der Kinder- und Jugendtherapie, TherapeutInnen der Arbeit am Tonfeld sowie Studierende und Lehrende in den Disziplinen Psychosomatik oder Körperorientierte Psychotherapie an.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1. Wie die Arbeit am Tonfeld begann und sich entwickelte
1. 1 Und um was es hier geht
1. 2 Eindru cke aus den Duineser Elegien von Rainer Maria Rilke
1. 3 Weitere Fragestellungen
1. 4 Meine Muschelgeschichte
1. 5 Das neue Objekt: das Tonfeld
1. 6 Ton und Tonfeld
1. 7 Die biografische Orientierung Lebensgeschichtliches im Selbstvollzug
1. 8 Orientierung nach der Bewegung und ihrer Erfu llung
1. 9 Orientierung im Gestaltkreis
Zusammenfassung
2. Das Feld, der Ton, die Arbeit Blick in die Praxis
2. 1 Das Feld und sein Material
2. 2 Die Arbeit am Tonfeld Praxis und Bedeutungen
2. 3 Das Tonfeld als unser Gegenu ber im haptischen Kontakt
2. 4 Tonfeld und Ton Lebensfeld und Welt
2. 5 Fantasien und Vorstellungen am Tonfeld
3. Tonfeld und Haptik Grundlagen
3. 1 Vom Fu hlen zur Gestalt
3. 2 Die Aktualgenese Im Werden unserer Gestalt
3. 3 Zwischen Bewegung und Wahrnehmung Entwicklungen im »Gestaltkreis« nach Viktor von Weizsäcker
3. 4 Die Haptik unser Beziehungssinn
3. 5 Im Regelkreis von Efferenz und Reafferenz
4. Die Lebens- und Handlungssituationen im Setting der Arbeit am Tonfeld
4. 1 Fragen zu uns
4. 2 Das leibliche Beziehungsfeld unserer innersensomotorischen Bewegungsdynamik
4. 3 Das sensomotorische Beziehungsfeld zu unserem Gegenu ber
4. 4 Selbsterfahrung, Sprache und Kommunikation in unserer Bewegung
4. 5 Unsere Hände
4. 6 Unsere Situation
4. 7 Zwischen Biografie und Geschichte
5. Die zehn Handlungs- und Lebenssituationen in der Arbeit am Tonfeld
Handlungssituation 1: Im Arbeitsraum Wir finden uns ein in einem neuen Raum
Handlungssituation 2: Im Gegenu ber zum Tonfeld Wir finden uns ein zu uns selbst
Handlungssituation 3: Wir u berschreiten uns auf das Tonfeld
Handlungssituation 4: Haptisch Bezug nehmen in das Feld
Handlungssituation 5: Vitale Verselbstständigungen
Handlungssituation 6: Ausgleich und Beweglichkeit im Beziehungsfeld der Eltern
Handlungssituation 7: Aufbruch aus dem Beziehungsfeld der Eltern
Handlungssituation 8: Aufbau der eigenen Lebensbasis
Handlungssituation 9: Wir behaupten uns
Exkurs: Aufbruch zu sich selbst als Individuationsprozess Parallelen zur Analytischen Psychologie C. G. Jungs
Handlungssituation 10: Überschreitungen zu uns selbst
Nachlese
6. Die Begleitung am Tonfeld
6. 1 Begleitung im Feld der Intersubjektivität
6. 2 Unser Begleiter unser mitmenschlicher Part
6. 3 Orientierungen der Begleitung Eine Reminiszenz auf Wilhelm Dilthey
6. 4 Haptische Diagnostik
6. 5 Das Schlussgespräch Schöpferische Rekonstruktion von Handlungserleben und Handlungsentwicklung zum Verstehen
Literatur