Mit diesem Teilband über das politische Denken der Römer setzt Ottmann seine auf insgesamt vier Bände angelegte "Geschichte des politischen Denkens" fort. Wie die beiden bereits erschienenen Teilbände über die griechische Antike ist auch dieser Band vorzüglich geschrieben, klar gegliedert und von beeindruckender Breite. Zeitschrift für Politikwissenschaft
Auch wer den systematischen Ansatz Ottmanns nicht teilt, wird zugestehen müssen, dass der Autor ihn mit bestechender Stringenz in den vorliegenden Bänden entwickelt und durchhält. Dem Leser öffnen sich so - auch durch stete Quer-, Vor- und Rückverweise - ganz neue Perspektiven auf die Geschichte des politischen Denkens der Antike, gewiss auch auf die des Mittelalters und der Neuzeit, wenn die entsprechenden Bücher erst einmal vorliegen. Noch nie zuvor sind so viele unterschiedliche Quellen zusammengetragen und systematisch erschlossen worden - und das stets in einem klaren und diskursiven Stil, der seinesgleichen sucht. Deshalb werden nicht nur Politikwissenschaftler und Philosophen, sondern auch Historiker, Literaturwissenschaftler, Altphilologen und Theologen ihre Freude an diesem Werk haben. Zeitschrift für Philosophie