Ich habe mich sehr auf Heavenly Bodies gefreut, weil ich nur Positives zu dem Buch gehört habe. Dadurch hatte ich sehr hohe Erwartungen. Ich bin nicht direkt in die Geschichte reingekommen und es hat wirklich sehr lange gedauert, bis es mich in den Bann gezogen hat. Ich habe es immer mal wieder weggelegt und musste mich regelrecht aufraffen, das Buch in die Hand zu nehmen. Deshalb habe ich richtig lange für dieses Buch gebraucht. Heavenly Bodies wird aus der Erzählperspektive erzählt und als Leser wird man ohne viel Erklärung in die Geschichte geworfen. Dadurch hatte ich Probleme, die Handlung zu verstehen und war am Anfang sehr verwirrt. Die Storyline und das Worldbuilding haben mir wirklich sehr gefallen. Die Welt die Imani Errui gestaltet hat, ist wirklich sehr originell, abwechslungs- und detailreich. Die Götter in Heavenly Bodies werden als Sterne beschrieben und diese herrschen über einzelne Reiche. Der Prinzessin Elara wurde alles genommen wegen einer Prophezeiung.Sie ist auf der Flucht, weil ein mächtiger Stern ihre Eltern ermordet und ihren Thron an sich gerissen hat. Zuflucht findet sie im benachbarten Königreich, mit dem ihre Familie eigentlich verfeindet ist. Sie ist der Inbegriff von Female Rage, ihre kämpferische Natur und Schlagfertigkeit haben mir wirklich sehr gefallen. Im anderen Königreich lernt sie den Prinz Enzo kennen, der sehr vielschichtig ist. Es hat etwas gebraucht, bis ich ihn mochte. Die Beziehung der beiden entwickelt sich langsam, was für eine Enemies to Lovers Geschichte angebracht ist. Beide verabscheuen sich zunächst und sind voller Vorurteile. Sie kommen sich jedoch langsamer immer näher durch das gemeinsame Training. Mehr möchte ich nicht verraten, um euch nicht zu spoilern. Am Ende konnte mich die Geschichte doch überzeugen, es gab Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Es hat sich wirklich gelohnt, das Buch zu Ende zu lesen. Ich kann den zweiten Teil kaum abwarten. Heavenly Bodies bekommt von mir 3 Sterne.