[Die] Artikel in diesem Sammelband lohnen eine nähere Betrachtung, weil sie vielfältige Debatten anstoßen, ohne bisher geleistete Forschungen zu vernachlässigen. Das ist ein großer Mehrwert, da allgemein die Forschungsliteratur immer unübersichtlicher wird, gerade weil auch der Kompetenzbegriff unabhängig von interkulturellen Erwägungen unscharf bleiben muss, da er sich angesichts von neuen Herausforderungen aufgrund von Veränderungen in technischen, politischen und sozialen Veränderungen wandelt. Das Buch lässt sich auch als Kompendium nutzbar machen, um anders als in einem Lehrbuch bestimmte Leitfragen zu entwickeln. Thomas Edeling, in: Fachsprache, November 2020.
Interkulturelle Kompetenz als lokal und global gewordene kommunikative Fähigkeit beinhaltet individuelles und kollektives, alltags- und gesellschaftstaugliches Bewusstsein und Können. Es sind professionelle Anforderungen, die weder vom Himmel fallen, noch in den Genen liegen, und schon gar nicht per Ordre du Mufti vorgegeben werden dürfen. Sie müssen in Bildungs-, Erziehungs- und Aufklärungsprozessen vermittelt werden. Der Sammelband Interkulturelle Kompetenz bietet hierfür vielfältige Anregungen, Denk- und Handlungsanstöße an. Jos Schnurer, in: socialnet Rezensionen, 23. 02. 2021.
Der Band trägt fundamentale Problematisierungen und versuchte Neuschreibungen des Konzepts Interkulturelle Kompetenz zusammen und löst damit das Titelversprechen der "kritischen Perspektiven" ein. Caroline Nest, in: Deutsch als Fremdsprache 1 (2023), 60. Jahrgang, S. 52ff.