Obwohl Versuche das Wachstum des Anikonismus zu verstehen, sich auf die Gesetzestexte des Pentateuch konzentrieren, beziehen sich immer mehr Wissenschaftler auf die prophetische Literatur, um die Debatte zu beleuchten. Jill Middlemas liefert die erste umfassende Untersuchung der Propheten mit dem Fokus auf rhetorische Strategien, die anti-ikonisches Gedankengut reflektieren und Ikonoklasmus vertreten.
Although attempts to understand the growth of aniconism focus on the Pentateuchal legal material, scholars increasingly make reference to the prophetic literature to illuminate the debate. Jill Middlemas provides the first comprehensive analysis of the prophets with attention to rhetorical strategies that reflect anti-iconic thought and promote iconoclasm. After illuminating the idol polemics, which is the rhetoric most often associated with aniconism, she draws out how prophecy also exposes a reticence towards cultic symbols and mental images of Yahweh. At the same time the theme of incomparability as well as the use of metaphor and multiple imaging, paradoxically, reveal additional ways to express aniconic belief or the destabilization of a single divine image. Middlemas' analysis of prophetic aniconism sheds new light on interpretations of the most iconic expression in the Old Testament, the imago dei passages in Genesis, where God is said to create humanity in the divine image. Obwohl Versuche das Wachstum des Anikonismus zu verstehen, sich auf die Gesetzestexte des Pentateuch konzentrieren, beziehen sich immer mehr Wissenschaftler auf die prophetische Literatur um die Debatte zu beleuchten. Jill Middlemas liefert die erste umfassende Untersuchung der Propheten mit dem Fokus auf rhetorische Strategien, die anti-ikonisches Gedankengut reflektieren und Ikonoklasmus vertreten. Nachdem die Autorin die Polemik gegen Götzenbilder, welche die Rhetorik ist, die am häufigsten mit Anikonismus in Verbindung gebracht wird, beleuchtet, beschreibt sie, wie auch die Prophetie eine gewisse Zurückhaltung in Bezug auf kultische Symbole und mentale Bilder Yahwes aufweist. Zur selben Zeit zeigen paradoxerweise das Motiv der Unvergleichlichkeit sowie die Verwendung von Metaphern und multiplem Abbilden weitere Möglichkeiten, seinen anikonischen Glauben oder die Destabilisierung eines einzelnen göttlichen Ebenbilds auszudrücken. Middlemas' Analyse des prophetischen Anikonismus wirft ein neues Licht auf die Interpretation des ikonischsten Terminus im Alten Testament, des Imago Dei -Abschnitts in Genesis, in dem es heißt, dass Gott den Menschen als sein Ebenbild erschaffen hat.