" Wer dieses Buch von Joachim Ringleben in die Hand nimmt und darin fortschreitend liest, öffnet damit eine Schatzkammer. Der Autor trägt darin eine unzählige Fülle an Lutherzitaten zusammen, interpretiert sie und fügt sie zu einer Gesamtschau zusammen, die beeindruckend ist. "
Christoph Barnbrock in
Lutherische Theologie und Kirche
2013, Heft 1, S. 57ff
Luther's Reformation theology is quintessentially a theology of the word of God. However unlike Karl Barth's theology of the word, it was conceived completely on the basis of God's spoken word as understood in terms of human language, including concrete phenomena such as voice and breathing. This overall view of Luther's theology, from the doctrine of the Trinity to eschatology, describes Luther as an outstanding "thinker about language," but the author also acknowledges the theological language which shows his understanding of the Scriptures, reason and the spirit, as well as his Bible translation. He makes constant reference to Luther's theological thinking in the context of language in comparison with Humboldt's, Hamann's, Hegel's, Heidegger's and Wittgenstein's understanding of the philosophy of language. It is Joachim Ringleben's basic assumption that it only makes sense to develop a theology of the word of God if it is done in a dialogue with the philosophy of language. Die vorliegende Gesamtdarstellung von Luthers Theologie stellt von der Trinitätslehre bis zur Eschatologie Luther als einen herausragenden Sprachdenker dar, wobei auch sein Schrift-, Vernunft- und Geistverständnis sowie seine Bibelübersetzung sprachtheologisch gewürdigt werden.
Joachim Ringleben wird von der Annahme geleitet, dass eine Wort-Gottes-Theologie sich sinnvoll überhaupt nur im Gespräch mit der Sprachphilosophie erschließen lässt.
"Joachim Ringleben stellt in bisher noch nicht gekannter Gründlichkeit und Ausführlichkeit sowie in schöner Klarheit Luthers Theologie als Theologie des Wortes Gottes dar. [. . .] Für diejenigen, die theologisch dem Wort nachdenken, und für die, die wissen, dass von Luther zu lernen ist, handelt es sich um eines der schönsten und gehaltvollsten theologischen Bücher der letzten Jahre."
Tom Kleffmann in Theologische Literaturzeitung 137 (2012) 11, S. 1254ff