Sehr lesenswerter Auftakt
Ich habe mich schon länger auf das Debüt der Autorin gefreut und es war schön, dann mit dem ersten der beiden Bände beginnen zu können.Man merkt beim Lesen, dass Johanna Brenne schon viel geschrieben hat, etwa zahlreiche Kurzgeschichten, die in Anthologien veröffentlicht wurden. Ihr Stil war mir schon von ihren Kurzgeschichten vertraut und ist flüssig und präzise.In Der Mond von Yazahaan lernen wir die beiden Hauptfiguren Casdan und Neblis kennen, die mir beide sympathisch waren und richtig lebendig für mich wurden im Laufe der Geschichte. Doch auch die Nebenfiguren wie z.B. Fossi und Ira sind mir ans Herz gewachsen und gerade von Ira möchte ich im 2. Band noch mehr lesen.Der Weltenbau von der bisher noch sanften Dystopie der Autorin hat mir auch sehr gefallen, denn er ist einerseits nahe an unserer Welt hier, andererseits weit genug davon entfernt, um spannend zu sein und neugierig zu machen. Ich habe oft beim Lesen gerätselt, was es mit der Welt der Geschichte auf sich hat. Teilweise erinnert sie an unsere vielleicht 60er Jahre, teilweise an die Gegenwart, teilweise an eine mögliche Zukunft nach großen Katastrophen und Kriegen.Was die Hauptfiguren angeht, hat man über Casdan bisher etwas mehr erfahren als über Neblis, daher bin ich gespannt, wie es im 2. Band sein wird. Generell gibt es viele Aspekte, die neugierig auf Band 2 machen. Den Punkt mit dem vergessenen oder verdrängten anderen Kontinent etwa, fand ich toll. Es bleibt auch spannend, ob sich womöglich zwischen zwei Figuren eine Liebesgeschichte entwickeln könnte.Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich schon auf den abschließenden 2. Band.