Von Joy Fielding hatte ich bereits ein Buch gelesen, das mir richtig gut gefallen hat. Umso mehr habe ich mich auf "Die Haushälterin" gefreut und ich wurde nicht enttäuscht.Worum geht's?Jodis Mutter leidet an Parkinson und zeigt bereits erste Anzeichen von Demenz. Um ihren Vater zu entlasten, stellt Jodi eine Haushälterin ein, die mit ins Haus zieht und sich rund um die Uhr um ihre Mutter kümmern soll. Elyse scheint die perfekte Wahl zu sein. Sie ist freundlich, einfühlsam und selbst der sonst eher mürrische Vater schließt sie schnell ins Herz. Doch mit der Zeit beschleicht Jodi das Gefühl, dass mit Elyse irgendetwas nicht stimmt. Und dann stirbt ihre Mutter. War es wirklich nur ein tragischer Zufall?Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Joy Fielding hat die Charaktere so gut geschrieben, dass ich beim Lesen durchweg richtig wütend war.Ich glaube, genau das hat viele gestört, denn einige Figuren waren wirklich schrecklich. Ich fand sie aber gerade deshalb unglaublich glaubwürdig und authentisch.Die Geschichte hat zwar an manchen Stellen ihre Längen und auch so richtig spannend wird sie nie. Den Plot Twist habe ich außerdem schon recht früh kommen sehen. Trotzdem hat mir das Buch richtig gut gefallen. Ich mochte die Atmosphäre und wollte die ganze Zeit wissen, wie sich die Geschichte entwickelt.Für mich war "Die Haushälterin" wieder ein richtig gutes Buch von Joy Fielding und ich werde definitiv noch weitere Bücher der Autorin lesen.