Ama Torres kennt sich mit Hochzeiten aus, schließlich war ihre Mutter schon 16 mal verheiratet. Für sie ist es einfach eine Party, mehr nicht. Ama dagegen interessiert sich für die Paare und jede Verlobungsgeschichte ist besonders für sie. Jedes Paar möchte sie kennenlernen was der Grund war, warum ihre frühere Arbeitgeberin nicht begeistert war und sie für unprofessionell hielt. Jetzt ist sie ihr eigener Boss und wird bald von einem Instagram-Promi beauftragt. Die größe der Hochzeit ist da Amas geringstes Problem, denn als Florist wünscht das Paar sich Elliot Bloom. Amas Ex-Freund, dessen Antrag sie damals abgelehnt hat und ihn seitdem nicht mehr gesehen hat.Das Buch lag sicher ein paar Jahre auf meinem SuB und hat mich mittlerweile nicht mehr so ganz interessiert, trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben.Das pinke Cover verspricht Kitsch und Hochzeiten und genau das ist es auch. Ich mag Romance, aber für mich war das Buch nicht das richtige. Was ich mir hätte denken können, denn Hochzeiten sind nicht mein Thema.Das Buch lässt sich mit drei Wörtern beschreiben: Hochzeit, Romance (irgendwie) und Donuts, welche ständig gegessen werden.Ich hatte mir einen Einblick in den Beruf eines Weddingsplaners vorgestellt, oder zumindest etwas in die Richtung. Man begleitet ein Paar, zwei Influencerinnen, dessen Hochzeit Ama vorbereiten soll. Vielleicht ist es persönlicher Geschmack, aber ich kann nicht nachvollziehen, dass man einen Park und Straßen sperrt nur weil jemand heiraten möchte. Ich dachte man sieht mehr als nur ein Pärchen, aber dem war nicht so. Auch Privatleben oder ähnliches bekommt man nicht, nur den Beruf.Elliot fand ich besser. Er ist ein bisschen ruppig, fast schon unfreundlich, aber das mochte ich. Man erfährt ein paar Dinge über Blumen und seine Kreationen konnte ich mir gut vorstellen.Ama ist vom Charakter her ein bisschen blass geblieben, weil außer dass sie Hochzeiten organisiert, erfährt man kaum etwas über sie.Der Schreibstil war leicht zu lesen, allerdings fand ich die teils bildhafte Sprache und die spicy Szenen für das Buch einfach nicht passend. Elliot war gefühlt alle paar Seiten erregt und das wenn er sie einfach nur angesehen hat. Aus dem nichts und ständig. Ich war zum Schluss froh, als ich durch war. Wer es kitschig mag, der ist bei dem Buch richtig, für mich war es eher nichts.