Wieder mal ein tolles Buch von Lena Kiefer, das mit einem super Schreibstil, vielschichtigen Charakteren und ein wenig Spannung überzeugt
Nachdem mir die Ophelia Scale Reihe und auch die Westwell Reihe von Lena Kiefer sehr gut gefallen habe, musste ich auch unbedingt diese Reihe lesen, und schon der erste Band gefällt mir gut und ich bin gespannt, wie es in Band 2 und 3 weitergeht.Die Coldhart Reihe handelt von Elijah Coldwell, Jessiahs Bruder, den man schon in Westwell kennen und lieben gelernt hat, und Fellcity Everhart, eine ganz neue Person. Elijah hat nach wie vor mit den Nachwirkungen der Entführung zu kämpfen, die ihm widerfahren sind, als er noch sehr jung war und in diesem ersten Band erfährt schon etwas mehr über die Hintergründe etc., allerdings bleiben trotz allem noch einige Fragen offen, die wahrscheinlich in Band 2 und 3 beantwortet werden. Felicity ist aus Los Angeles nach New York gezogen, um ihr Studium an ihrer Traumuni, der SVA zu absolvieren und bietet zu Beginn des Buches ihren Vater, Harrison Grant, von dem sie dachte, er will nichts mit ihr zu tun haben, um ein Darlehen. Schon als die beiden zum ersten Mal aufeinandertreffen, fühlen sie sich zueinander hingezogen und es ist sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Trotz dessen dauert es einige Zeit bis sie sich einander richtig annähern, aber das hat mich persönlich nicht gestört, da ich slow burn Romance liebe. Generell war ihre Beziehung sehr interessant und auch die Art und Weise, wie Felicity es schafft, durch Elijahs selbst errichtete Mauern durchzubrechen und sich ihr zu öffnen.Beide sind vielschichtige Charaktere und haben ihre Probleme und Schwächen, aber auch ihre Talente. Interessant fand ich auch, wie Elijah versucht mit der PTBS zu leben, unter der er seit der Entführung leidet und wie Felicity und Elijah füreinander da sind. Die Nebenpersonen mochte ich auch sehr gerne, vor allem die Eastie Boys sind mir ans Herz gewachsen und ich hoffe sehr, dass Lena Kiefer auch noch Bücher über diese schreibt. Auch Jessiah und Helena kamen vor, was mich sehr gefreut hat, da ich die beiden schon in Westwell sehr geliebt habe und ich hoffe, dass sie in Band 2 und 3 noch eine größere Rolle spielen.Insgesamt wieder ein gelungenes Buch der Autorin, was mich allerdings nicht ganz so überzeugen konnte, wie Westwell, was zu einem meiner absoluten Lieblingsbücher zählt, da mich das Ende nicht vollständig überzeugen konnte und ich Jess und Helena noch ein kleines bisschen mehr mochte. Es ist trotzdem absolut lesenswert und ich werde auf jeden Fall noch die anderen Bücher von Lena Kiefer lesen! Ich würde es vor allem Lesern empfehlen würde, die Geschichten mit komplexen Charakteren, einer tiefgründigen Liebesgeschichte und einer kleinen Prise Spannung mögen, die in New Yorks High Society spielt.