"dass es nicht darauf ankam, was andere von einem dachten, sondern dass man selbst mit sich im Reinen war. Wer einen nicht so akzeptierte, wie man war, der hatte ohnehin nichts in dessen Leben zu suchen." (S.227)¿Malina trifft Elyas auf Korfu wieder. Den Mann, auf den sie ihn ihrer Schulzeit einen Crush hatte. Doch Elyas checkt unter falschem Namen ein und er erkennt Malina auch nicht wieder. Malina versteht die Welt nicht mehr. Sie gibt sich ahnungslos und sieht ihre Chance Elyas neu kennenzulernen. Ob das klappt und sie nicht doch von der Realität und den Geheimnissen eingeholt werden?¿"Find me at Sunset" ist der 2 Band der "Greek Summer" Dilogie und kann zwar unabhängig gelesen werden, aber für das volle Leseerlebnis, empfehle ich, die Reihenfolge einzuhalten. Denn es tauchen Charakter aus Band 1 zumindestens Toni, Malinas Schwester und Damiano wieder auf. Damiano hab ich übrigens sehr ins Herz geschlossen, so ein Freund wünscht sich doch jeder.¿Das Setting auf Korfu, war wirklich traumhaft und man konnte sich wunderbar wegträumen. Auch das Thema Kochen, rundum Malina , war passend und hat mir eins ums andere Mal Appetit gemacht. Das hat zur Stimmung und Amotsphäre beigetragen und einem gleich so ein heimeliges Gefühl gegeben. Auch die Einblicke in die Hotelbranche und das diese eben nicht immer rosarot, sondern auch hart umkäpft ist, fand ich richtig gut. ¿Die Annäherung von Malina und Elyas hat mir auch gut gefallen. Einzig der Punkt, dass Malina meinte Elyas müsste sich noch an sie erinnern, hat mich immer wieder etwas aus der Bahn gebracht. Denn nach so langer Zeit hat sie sich Äußerlich verändert und ich glaube, da ist es "normal", das man sich nicht gleich an eine Person erinnert. Vielleicht war mir das etwas zu konstruiert. Trotzdem mochte ich, wie die Beiden miteinander Zeit verbracht haben. Da war so eine Leichtigkeit und irgendwie eine Verbundenheit.¿Malina möchte sich als Köchin auf Korfu behaupten. Sie lässt sich von niemandem unterkriegen. Versucht dabei immer positiv zu bleiben, ist dabei authentisch und sympathisch. Zu ihrer Schwester hat sie nach wie vor ein gutes Verhältnis und es ist toll, wie sie sich auf dem laufenden Halten. Elyas ist ein eher undurchsichtiger Typ am Anfang. Er gibt vor jemand anders zu sein. Und doch möchte er nur der Eine sein und Akzeptanz spüren. Vor allem von seinem Vater. Eine innerliche Zerrisenheit geben ihm die nötigen Ecken und Kanten.Wenn die beiden zusammen sind, ist da kein Druck zu spüren, nur eine Verbundenheit und viele gefühlvolle Momente.¿Mareike schafft es mit ihren Büchern, das man sich kurz in eine andere Welt wegträumt. Sehr gerne wäre ich nsch Korfu gereist und hätte im White Sands griechische Speißen gekostet und den Ausblick genossen.¿Ich gebe 3,5-4 von 5¿¿ Das Setting und die Atmosphäre waren toll. Nur der Handlungsstrang mit der falschen Identität, hat nicht so ganz meinen Nerv getroffen.