"Das können wir uns nicht leisten" ist ein eindringliches und wichtiges Buch über Armut in Deutschland - und darüber, was es wirklich bedeutet, jeden Tag mit finanziellen Sorgen leben zu müssen. Miriam Davoudvandi beschreibt nicht nur die materiellen Schwierigkeiten, sondern vor allem auch die gesellschaftlichen Folgen von Armut: Scham, Ausgrenzung, fehlende Chancen und das Gefühl, in einer Gesellschaft ständig zurückgelassen zu werden.Besonders stark ist, dass das Buch mit vielen Vorurteilen aufräumt. Es zeigt, dass Armut nicht einfach mit persönlichem Versagen zu tun hat, sondern oft das Ergebnis sozialer Ungleichheit, fehlender Unterstützung und struktureller Probleme ist. Die Autorin schreibt dabei ehrlich, verständlich und sehr nah an den Lebensrealitäten vieler Menschen in Deutschland.Das Buch macht deutlich, wie sehr finanzielle Unsicherheit alle Bereiche des Lebens beeinflusst, sei es Bildung, Gesundheit, Beziehungen und die psychische Belastung im Alltag. Gerade deshalb ist es nicht nur ein gesellschaftskritisches Sachbuch, sondern auch ein Appell für mehr Empathie und soziale Gerechtigkeit."Das können wir uns nicht leisten" ist ein Buch, das eigentlich jeder lesen sollte. Es eröffnet einen wichtigen Blick auf Lebensrealitäten, die oft übersehen oder verdrängt werden, und regt dazu an, über soziale Ungleichheit in Deutschland neu nachzudenken. Ein bewegendes, relevantes und dringend notwendiges Buch.