Mit Murmeltierpfeifen hab ich den neuen Roman von Sabine Buxbaum gelesen. Schön war der Ausflug ins Paznauntal.
Nachdem ihr letzter Krimi ein Flop war, schickt ihre Verlegerin die Berliner Autorin Hannah auf eine Almhütte im Paznauntal. Dort soll sie zur Ruhe kommen, damit der letzte Teil ihrer Krimireihe wieder ein Bestseller wird.
Statt Großstadttrubel herrscht hier Stille, es gibt nur einen Brunnen, statt fließend Wasser, Strom gibt es nur von einer Photovoltaikanlage und schon bei der ersten Auffahrt zur Hütte ruiniert sie den Auspuff ihres Autos.
Mit dem Jagdaufseher Mark verscherzt sie es sich direkt bei der ersten Begegnung und nach dem ersten Gewitter will sie eigentlich nur noch zurück nach Berlin.
Doch Aufgeben ist keine Option. In der Ärztin Lena und deren Mann hat sie schnell neue Freunde gefunden und auch mit Mark wird sie immer vertrauter. Doch wie sollte eine Beziehung zwischen Berlin und einem kleinen Dorf in Österreich funktionieren? Autorin, die viel unterwegs ist, um ihre Bücher zu promoten, und Jagdaufseher, der die Ruhe liebt, das passt absolut nicht zusammen.
Schön war's wieder in den Bergen. Die Umgebungsbedingungen der Autorin haben mich in Gedanken direkt in die Berge versetzt.
Die Charaktere Hannah und Mark könnten gegensätzlicher fast nicht sein. Beide sind Sturschädel und wissen genau was sie wollen. Keiner will vor dem anderen Schwäche zeigen. Beide haben ihr Päckchen zu tragen. Und beide sind super sympathisch.
Für Hannah wird es gefährlich, und das nicht nur einmal. Es ist immer spannend, weil halt wieder mal irgendwas passiert. Außerdem trugen der leichte und flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel dazu bei, dass ich regelrecht durch die Seiten geflogen bin.
Ich hatte wieder sehr schöne Lesestunden, deswegen gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.