¿¿¿¿¿¿¿¿¿ ¿¿ "¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿¿" ¿¿¿ ¿¿¿¿¿ ¿¿¿¿¿¿Die Wildnis Portugals wirkt wie der perfekte Ort, um zur Ruhe zu kommen - oder um spurlos zu verschwinden. Detective Elin Warner reist in einen abgelegenen Nationalpark, um sich nach belastenden Ereignissen eine Auszeit zu gönnen. Doch die erhoffte Erholung bleibt aus, denn im Park wird eine Backpackerin vermisst. Als Elin von dem Fall erfährt und auf eine mysteriöse Landkarte stößt, die die junge Frau zurückgelassen hat, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln.Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugen. Erzählt wird aus zwei Perspektiven - aus der von Elin und aus der von Kier - und auf unterschiedlichen Zeitebenen. Von Beginn an zog sich die Story, echte Spannung kam lange Zeit nicht auf. Statt eines packenden Thrillers fühlte sich vieles eher nach einem Beziehungsdrama an, besonders die Kapitel aus Kiers Sicht hatten für mich deutliche Längen.Die Passagen aus Elins Perspektive waren stellenweise interessanter und etwas spannender, konnten das Gesamtbild aber nicht vollständig retten. Erst gegen Ende zog die Spannung leicht an, für meinen Geschmack jedoch zu spät. Die knapp 470 Seiten hätten der Geschichte meiner Meinung nach nicht unbedingt gutgetan. Ohne vier Stunden Wartezimmer-Romantik wäre ich vermutlich kaum vorangekommen ¿Sehr gefallen hat mir allerdings den Schreibstil von Sarah Pearse: locker, gut lesbar und mit kurzen Kapiteln, die grundsätzlich zum Weiterlesen einladen. Auch die Beschreibungen der Landschaft waren atmosphärisch und sehr eindrucksvoll geschildert und haben die Wildnis Portugals lebendig werden lassen.Alles in allem war Die Wildnis leider nicht mein Fall. Dennoch ist es kein schlechtes Buch - nur eines, das meine Erwartungen an einen spannenden Thriller nicht erfüllen konnte.