"Wofür kämpft man noch, wenn das eigene Ende schon in Stein gemeißelt ist?"
Der epische Abschluss der Fate-Dilogie feiert den Mut, für Liebe, Freundschaft und Freiheit einzustehen und geht ganz tief unter die Haut!
Für mich gibt es absolut nichts, was man an dieser Dilogie nicht lieben kann!
Schon die ersten Worte des Prologs haben mich direkt erneut in der Atmosphäre und den Emotionen des ersten Bandes gefangen und ich habe an den Seiten geklebt.
Diese Story bietet einfach alles, was ein rundum gelungenes Buch für mich ausmacht:
bildhafter und atmosphärischer Schreibstil
lebhafte, tiefgründige und humorvolle Dialoge
philosophische Ansätze, die zum Hinterfragen eigener Ansichten einladen
spannende und actionreiche sowie ruhige und emotionale Szenen, die in perfekter Balance zueinander stehen
ehrliche unerzwungene Liebe - sowohl romantisch (ohne Spice) als auch freundschaftlich - in der jeder voneinander profitiert
echte Charaktere mit individueller tiefgehender Bedeutung und authentischer Entwicklung
ein vielfältiges und überraschendes Magiesystem, was nie stillsteht
Diese Dilogie ist einfach eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich habe gelacht und war voller Freude, ich war angespannt und wütend, mein Herz wurde gebrochen und direkt wieder zusammen geflickt.
Trotz Spannung und Emotionalität schwingt aber auch immer wieder eine gewisse Leichtigkeit (gerade durch Nevin) mit, die beim Lesen schmunzeln lässt. Zudem sind von Anfang bis Ende philosophische Botschaften, aber auch große und kleine Parallelen zur Realität inkl. Gesellschaftskritik zu finden.
Diese Bücher sind einfach so intensiv und gehen wirklich unter die Haut. Dazu noch das passende epische Finale... ich bin begeistert aber auch ein bisschen traurig, dass es jetzt vorbei ist
Ein Muss für alle, die einzigartige Romantasy-Geschichten lieben und Stories zum Nachdenken lesen wollen!
Zitate:
Nichts machte einen hübschen Horizont so hässlich wie eine Horde Reiter, die auf dem Weg war, uns umzubringen.
Ich will nicht jeden Tag meine Entscheidungen und Emotionen hinterfragen müssen.
Es ist nicht romantisch, füreinander bestimmt zu sein. Es ist romantisch, sich füreinander zu entscheiden.
Hoffnung starb keinen schnellen Tod.
Es musste nichts Besonderes passieren, damit etwas besonders war.
Manchmal hatten Worte mehr Wucht als ein Fausthieb je mit sich tragen könnte.
Manche Gefühle müssen gefühlt werden, um sie zu überwinden.
Die Wahrheit besitzt keinen Wert, wenn niemand sie glaubt.