Ich mag zum Einen historische Krimis gerne und zum anderen auch solche, die zwei Zeitebenen miteinander verbinden. Hier spielt die Handlung in der Gegenwart, aber die Schatten des Nationalsozialismus hängen über den Ereignissen und in Rückblenden erfahren wir mehr.
Für mich war es der erste Band der Reihe um Maximilian von Wirth und Federica/Fede, aber das stellte beim Lesen kein Problem dar. Für den aktuellen Fall sowieso nicht.
Fedes Mutter hat eine Ausstellung auf Burg Hohenklingen und kurz darauf ist ihr Mäzen tot. Die jüngere Vergangenheit der Burg, genauer gesagt ihre Rolle während des Nationalsozialismus wird näher beleuchtet. Denn obwohl die Schweiz im Zweiten Weltkrieg neutral war, wurde diese Burg Ziel eines Angriffs.
Für mich eine gute Kombination aus historischen Fakten und fiktivem Kriminalfall, auch wenn die Auflösung nicht so überraschend war, habe ich mich gut unterhalten gefühlt.