Avery hat die Wahl: Lilydale Foundation Center oder Gefängnis. Dort angekommen, lernt sie schnell, das nichts so ist wie sie es erwartet hätte.
Das Buch ist aus wechselnden POVs geschrieben, wobei Averys überwiegt. Ich musste mich am Anfang ein wenig in den Schreibstil einfinden und um ehrlich zu sein auch in das Setting. Wenn man nicht ausschließlich Dark Romance liest, muss man sich einfach nochmal ein wenig umgewöhnen. Aber ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen, also war ich da schnell wieder drin und fiebere dem nächsten Band entgegen.
Avery geißelt sich selbst finde ich sehr extrem, das hat manchmal genervt. Aber ich denke mir, ich als Außenperson habe ja gesehen, das sie nicht so schlimm ist wie einige der anderen Patienten. Aber für Avery ist das wahrscheinlich mit ihrer Vergangenheit ein typisches Verhalten. Allerdings hatte ich das Gefühl das Avery kaum agiert sondern immer nur reagiert auf alles um sie herum. Zusätzlich schien sie auch nicht immer sofort zu verstehen was um sie herum passiert. Das fand ich dann eher nicht so gut, ich mag Badass Protagonistinnen.
Das Setting in einer Anstalt war auch nicht ohne. Es ist immer irgendwas passiert und man kam zwischenzeitlich kaum zur Ruhe. Dadurch hat das Buch aber auch eine enorme Sogwirkung, weil man einfach wissen möchte, wie es weitergeht.