Spannende Erzählung von einer Reise durch die Zeiten
Ein ganz besonderes Setting für einen christlichen Roman, der den Leser durch die europäische Geschichte führt.Jan, ein unzufriendener, atheistischer Student aus Kiel, "muss" zum Geburtstag seiner Oma diese endlich einmal wieder auf Helgoland besuchen. Als ein Sturm die Fähre trifft, passiert es: Jan stürzt in die tosende Nordsee und landet auf Föhr und zwar im 18. Jahrhundert. Und das bleibt nicht die einzige Überraschung, die ihm auf seiner Reise durch die Zeit begegnet. Immer wieder versucht er, zurück ins 21. Jahrhundert zu gelangen, aber vorher lernt er noch viel über sich und das Leben. Eine wichtige Konstante bei seiner Zeitreise ist, dass er immer wieder der jungen Frau Alva begegnet. Was ihn mit ihr verbindet, erfährt er mit der Zeit.Ich fand diese Geschichte sehr spannend und fesselnd geschrieben. Die Beschreibungen der jeweiligen Menschen, die Jan in ihrer Zeit kennenlernen, sind meiner Meinung nach sehr authentisch und bieten einen kurzen Blick auf die jeweilige Epoche. Und doch verbindet alle Menschen, egal ob Mittelalter, Dreissigjähriger Krieg, ausgehendes 18. Jahrhundert, dieselben Fragen: Was ist das Leben, warum bin ich hier, wie gehe ich mit Leid um und gibt es überhaupt Hoffnung? Und da unterscheiden sich die Menschen früherer Zeiten nicht von uns heute - jeder findet seine persönliche Antwort, aber nur manche Antworten machen wirklich einen positiven Unterschied im Leben aus.Ein tollen Buch, dass dazu einlädt, über sich selbst und die eigenen Schwerpunkte im Leben nachzudenken. Und dazu noch richtig spannend!