
Alles hinter sich lassen. Mit dem Auto Richtung Süden. Caroline Wahls neuer Roman erzählt von einem Drang nach Freiheit, der keine Grenzen kennt.
Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job.
Samara weiß, was sie alles nicht mehr will. Aber was sie will, das weiß Samara nicht, und sie weiß noch nicht einmal, ob das schlecht ist. Jetzt hat sie knallorange gefärbte Haare, einen schönen alten Wagen und an jedem Ort, an dem sie ankommt, einen neuen Namen. Und aufwärts soll es gehen, also richtig nach oben, nach St. Moritz in den Schweizer Hochalpen. Da kommt ein schöner Mann her, den Samara mal kennengelernt hat. Überhaupt gibt es viele schöne und reiche Menschen in St. Moritz, sehr reiche Menschen - mittendrin Samara, die jetzt nicht mehr Samara heißt. Und keine Hochstaplerin ist, sondern erfolgreiche Künstlerin.
Aber je besser es läuft für die Frau mit den vielen Identitäten, desto deutlicher merkt Samara, dass ihr noch mehr fehlt als schrankenlose Freiheit . . .
Pressestimmen
Caroline Wahl vermittelt: Du bist den Zwängen, den Zurichtungen in dieser Welt niemals ausgeliefert. Aber glaub bloß nicht, dass dir jemand hilft, wenn du nicht bereit bist, das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Adam Soboczynski, Die Zeit
Die Geschichte handelt von Freiheit, Ängsten, Einsamkeit und Liebe, und Caroline Wahl hat sie gewohnt intuitiv, ungefiltert und mit einer wunderbaren Neugier auf die Welt aufgeschrieben. Sina Wilke, shz. de
Ein sehr witziges Buch, ein sehr heutiges, das dadurch auch die eigene Gegenwartskompetenz auf die Probe stellt. Georg Leyrer, Kurier Wien
Vor allem treffsicheren Dialogwitz beweist Wahl verlässlich. Die bitterböse Flapsigkeit, mit der Samara ironisch mit zu viel Ernsthaftigkeit bricht, entlarvtgerade in Gesprächen satirisch Oberflächlichkeiten. Magdalena Mayer, Die Presse
Natürlich fängt Wahl wieder gekonnt den Zeitgeist ein und porträtiert eine Generation, die nicht weiß, was sie will, aber das doch gerne haben möchte. Bernd Melichar, Kleine Zeitung
Das Buch ist sprachlich frisch, originell, gespickt mit schlagfertigen Dialogen. . . . . Und im Roman findet sich wieder die berührende Tiefe, die die Geschichten von Caroline Wahl auszeichnen. YURIKO WAHL-IMMEL, Frankfurter Neue Presse
Wahl revitalisiert sehr deutlich Pop-Literatur à la "Faserland". Arno Orzessek, RBB Radio 3 am Morgen
Sehr unterhaltsam . . . hat wirklich Spaß gemacht. Deutschlandfunk Kultur "Studio 9"
Caroline Wahl würde nicht so viel Spaß machen, als Medienfigur und als Autorin, wenn sie zu den möglichen Einwänden ihrer Leser nicht gleich die passende Metakommunikation liefern würde. Aurelie von Blazekovic, Süddeutsche Zeitung
Was das Buch leuchten lässt, was überhaupt als größte Leistung Caroline Wahls gelten kann, ist der Sound der Erzählerinnenstimme. Ihr vertraut man sich gerne an, obwohl man ihr ja gar nicht vertrauen sollte. Philipp Holstein, Stimme des Westens am Abend
Die Stärken von 1999 Meter über dem Meer liegen in den nachempfindbaren Beobachtungen und Gedanken dieser frechen, lustigen, aber auch zweifelnden und traurigen Protagonistin. Matthias Kehl, Rhein-Neckar-Zeitung
Ihr neuer Roman wird garantiert wieder den Bestseller-Gipfel stürmen. FRANZISKA TROST, Kronen Zeitung
Wahls große Stärke bleibt, die Gegenwart und ihre Sprache einzufangen und diese gleichzeitig in ihrer unverhohlenen Darstellung nackig zu machen. Lotta Bürker, Die Presse
Eine im tollen Wahl-Sound geschriebene, rasende Roadnovel. Ein Schelminnenroman . . . ein reiner Pageturner. Thomas Andre, WAZ
Was sofort für diesen Roman einnimmt: sein Sound. Samaras Erzählstimme wirkt authentisch, unverstellt und warmherzig. Gerrit Bartels, tagesspiegel. de
Ganz egal, ob jetzt Hochstaplerin, Schelmin, Spitzbübin, es macht einfach großen Spaß, ihr lesend zu folgen. Knut Cordsen, Bayern 2 "Büchermagazin"











