Mein liebstes Buch der Reihe
Hector ist Psychiater und liebt es seinen Patienten zu helfen. Aber auch diese bringen Hector immer wieder zum Nachdenken. Dieses Mal macht sich der sympathische Hector Gedanken über die Zeit. Das sie einem, je nach Tätigkeit, unterschiedlich lang erscheint, ist wohl jedem klar, aber existiert Zeit überhaupt? Denn die Gegenwart gibt es nicht, ist sie doch in wenigen Augenblicken Vergangenheit. Auch die Zukunft ist nicht greifbar, denn sie verändert sich ständig, je nachdem welche Entscheidungen getroffen werden. Doch sich nur Gedanken über die Zeit zu machen, reicht Hector nicht, er begibt sich wieder auf Reisen. Dieses Mal geht es für ihn zu den Inuit, von denen er viel lernt, aber auch erneut nach China, wo er alte Freunde wiedertrifft und neue Freunde findet. Dieses Buch aus der Hector-Reihe hat mir bisher am besten gefallen. Ich konnte die Überlegungen über die Zeit gut nachvollziehen und fand das Thema faszinierend. Sehr interessant fand ich auch, was bekannte Philosophen zum Thema Zeit geschrieben haben. Das Buch hatte mich sehr schnell gefesselt und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Eine Leseempfehlung, nicht nur für Hector-Fans.