Ein Jugendthriller/Krimi, der mich überhaupt nicht abholen konnte - irgendwie blieb alles auf der Strecke, schade drum!
Meinung:Das Buch ist hier gelandet, weil mein Sohn das im Deutschunterricht lesen muss. Der Klappentext klang so mysteriös und magisch und hat mich echt neugierig gemacht. Es geht hier um Noa, ihre Mutter Kat und ihren schwulen Freund Gilbert. Sie ziehen in ein Häuschen in einem Dorf, das ein Geheimnis birgt und das Noa gern lösen würde. Dabei begegnet sie David, mit dem sie gemeinsam das Geheimnis lösen will. Der Anfang war echt spannend. Allein schon das mit der Geisterbeschwörung fand ich interessant. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr hat sie mich verloren. Es ist zwar spannend, miträtseln zu können, wer hier der Mörder sein könnte, aber die Spannung ging einfach verloren, da unwichtige Szenen vorkamen, die nicht von Bedeutung waren. Auch haben mich die Charaktere überhaupt nicht abgeholt, ihnen fehlte einfach die gewisse Tiefe, damit ich an sie herankomme. Natürlich geht es hier auch um die erste Liebe, um Missverständnisse und toxische Verhaltensmuster (¿) beim Täter. Einige Dinge waren einfach vorhersehbar, sodass ich froh war, das Buch zuklappen zu können und nicht mehr daran denken zu müssen (Na ja, muss ich ja doch, da sie im Deutschunterricht auch noch ein Lesetagebuch zu diesem Buch führen müssen). Der Schreibstil war für mich einfach flach, von den Fehlern mal ganz abgesehen und überhaupt nicht überzeugend. Ich bin mehr als enttäuscht, denn es hätte so viel Potential gehabt, das einfach verschenkt worden ist.Fazit: Ein Jugendthriller/Krimi, der mich überhaupt nicht abholen konnte - irgendwie blieb alles auf der Strecke, schade drum!