Puh.. das war ein trauriger Anfang
Ich habe The Assassin's Blade alsErstesgelesen, weil die Freundin, die mich überhaupt erst in diese ganze Romantasy-Welt gezogen hat, meinte: "Vertrau mir, fang damit an." Und ich vertraue ihr wirklich sehr. Aber ganz ehrlich? Jetzt, wo ich fertig bin, frage ich mich ernsthaft, warum sie wollte, dass ich genau hier anfange.Weil dieses Ende ...Gott. Es fühlt sich an, als würde es mir gerade die ganze Reihe verderben.Ich habe die anderen Bücher zwar noch nicht gelesen, aber ich glaube an Liebe. Und diese Liebe? Sie war so echt, so leise und besonders und genau das macht es so viel schlimmer. Sie auf diese Weise zu verlieren, hat mich komplett aus der Bahn geworfen..Mit dem Prequel zu starten war definitiv ein mutiger Move. Es hat mich emotional komplett reingezogen, bevor ich überhaupt diespätere Celaenakennengelernt habe. Jetzt sitze ich hier und bin gleichzeitig verängstigt, neugierig und irgendwie schon ein bisschen gebrochen und frage mich, wie sie all diesen Schmerz mit sich trägt.Sam Cortland "kommt nur in diesem Buch vor", aber er hat sich direkt in mein Herz gebrannt. Sanft in einer brutalen Welt, ruhig im Chaos, loyal ohne Drama - er ist so ein Charakter, der einfach bleibt. Egal, wie sehr man versucht, emotional Abstand zu halten.Ja, das Pacing ist nicht immer perfekt. Manche Stellen ziehen sich, andere tun viel zu sehr weh. Aber die emotionale Wirkung? Unvermeidbar. Schön. Zerstörend.Und falls jemand Fantasy liest wegen der Romantik, hier ein gut gemeinter Hinweis:Dieses Buch bricht dich, bevor der eigentliche Spaß überhaupt anfängt.Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich meiner Freundin danken oder sie liebevoll anschreien soll dafür, dass sie mich noch vor Band 1 komplettemotional traumatisierthat. Wahrscheinlich beides.Fazit: Ein Teil von mir ist gespannt, ein anderer hat Angst - aber ich will wissen, wie es weitergeht. Also beende ich das hier so:I am Lisa, and I will not be afraid to read the rest of the series.