Kurzweilig und leicht amüsant. Ein Foenkinos ist immer ein paar Lesestunden wert.
<span ;="" style="font-size:12px">Lektorin Delphine und ihr wenig erfolgreicher Autorenfreund Frédéric besuchen ihre Eltern in Crozon in der Bretagne. Zufällig hören sie von der Bibliothek der abgelehnten Manuskripte im Örtchen und beschließen mal reinzugucken. Prompt meint Delphine dort mit ,,Die letzten Stunden einer großen Liebe" einen wahren Schatz entdeckt zu haben. Die Geschichte wird verlegt und ein Riesenerfolg, auch deswegen, weil es offenbar vom bereits verstorbenen, schweigsamen, örtlichen Pizzabäcker stammt, von dem nicht einmal seine eigene Familie ahnte, dass er überhaupt schrieb. Ehefrau und Tochter werden überrollt von der Presse, die alles wissen will über das geheime Schriftstellergenie. Doch der abgebrannte Journalist und Literaturkritiker Rouche glaubt nicht daran, dass der Pizzabäcker je ein Wort zu Papier gebracht hat und begibt sich auf Spurensuche, die mehr für ihn bereithält, als er gedacht hat¿<span ;="" style="font-size:12px">Eine schöne kleine Geschichte, die mich in die Bretagne entführte. Man begleitete mehrere Charaktere, die alle über das geheime Schriftstellertalent rätselten. Sei es die Ehefrau, die Tochter, die Bibliotheksangestellte, die Ex-Frau des ehemaligen Bibliotheksinhabers, den Literaturkritiker oder das junge Pärchen Delphine und Frédéric. Besonders den verbissenen, zeitgleich aber auch schusseligen Literaturkritiker Rouche fand ich amüsant. Zuerst schien die Sache klar, dass es durchaus sein konnte, dass der stille Pizzabäcker tatsächlich das Talent besessen hatte einen Roman zu schreiben. Doch mit Rouches Recherche kamen Zweifel auf und am Ende kam es dann doch ganz anders als man es erwartet hatte. Eine heitere kleine Rätselgeschichte die Foenkinos hier geschrieben und die mich sehr positiv überrascht hat. Es las sich erholsam einfach, wie ein heißes Messer das durch Butter schnitt.<span ;="" style="font-size:12px">Von den jetzt vier Foenkinos Romanen, die ich bisher gelesen habe (,,Nathalie küsst", ,,Die Frau im Musée d'Orsay", ,,Biete Krise, suche Glück" bzw. ,,Zurück auf Los" und dieses hier), liegt es für mich knapp hinter meinem Favoriten ,,Nathalie küsst".<span ;="" style="font-size:12px">Ein Foenkinos Roman mit seiner oftmals französischen Leichtigkeit ist immer ein paar Lesestunden wert.¿¿<span ;="" style="font-size:12px">Zum Buch gibt es auch eine Verfilmung dessen Trailer mich schon neugierig macht¿Die werde ich mir wahrscheinlich auch demnächst noch angucken¿<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_260222_194234_998.sdocx-->