Beginnt langsam, dreht dann aber aufInhalt:Irmi Mangold brauchte einfach mal eine Pause von ihrem Job, von ihrem gewohnten Leben. In einem Sabbatical arbeitet sie zusammen mit der ehemaligen Landrätin Luise und dem Wissenschaftler Tobi auf einer Alm. Die Arbeit ist hart, aber die Natur entschädigt für vieles - bis die Kühe eine Wanderin fast zu Tode trampeln und ein Mann in einer Wolfsfalle stirbt. Da kann Irmi nicht aus ihrer Haut und muss einfach zusammen mit den Kolleg*innen in Garmisch ermitteln.Meine Meinung:"Wütende Wölfe" ist bereits Band 10 der Reihe um die Kommissarinnen Irmi Mangold und Kathi Reindl, die in Garmisch-Partenkirchen zu Hause sind. Für mich war es der erste Band dieser Reihe. Man kann ihn ganz problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. Wie der Titel schon vermuten lässt, sind Wölfe und ihre Wiederansiedlung in diesem Kriminalroman ein Thema. Dieses wird mehr oder weniger objektiv dargestellt. Allerdings waren es mir für einen Roman dann sogar etwas zu viele Zahlen und Fakten. So empfand ich den Anfang des Buches als etwas zu trocken und langsam. Auch das Kennenlernen von Irmi, Luise und Tobi hätte gerne etwas kürzer ausfallen dürfen.Doch mit dem ersten Toten kommt dann auch richtig Spannung auf. Von da an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung lädt zum Miträtseln ein und ist einigermaßen komplex. Man kann wirklich nicht leicht erahnen, wie alles zusammenhängt und wer hinter den Unglücken steckt. Immer wieder gibt es neue überraschende Infos für die Leserschaft, die Stück für Stück zur Aufklärung führen. Am Ende bleiben keine Fragen offen und alles ist logisch enthüllt.¿¿¿¿¿