5 von 5 Sternen ¿¿¿¿¿Throne of Glass - Herrscherin über Asche und Zorn ist das große Finale der Reihe von Sarah J. Maas. Und ich glaube, selten ist es mir so schwergefallen, ein Buch zu beenden wie dieses. Über dieses epische und emotionale Finale wird schon so lange gesprochen und ich kann nach dem Lesen definitiv sagen: Für mich wird es diesem Hype gerecht.Die Geschichte schließt direkt an Band 6 an und ich war sofort wieder mitten in dieser Welt. Und genau das hat sich für mich so schön angefühlt, weil ich inzwischen so viele Stunden mit diesen Charakteren verbracht habe, dass sich Erilea fast schon vertraut angefühlt hat.Vor allem Aelins Entwicklung über die gesamte Reihe hinweg kann ich gar nicht richtig in Worte fassen. Wir haben sie als Celaena kennengelernt und durften miterleben, wie aus ihr immer mehr Aelin und schließlich die Königin von Terrasen wurde. Sie ist unglaublich stark, aber für mich war sie nie nur das. Sie hat Fehler gemacht, gelitten, Menschen verloren, sich selbst verloren und trotzdem immer wieder weitergemacht. Gerade deshalb ist ihr Weg für mich etwas ganz Besonderes.Aber nicht nur Aelin ist mir ans Herz gewachsen. So viele der Charaktere haben sich über die sieben Bände hinweg entwickelt, dass ich irgendwann wirklich das Gefühl hatte, sie zu kennen. Rowan, Dorian, Manon, Lysandra, Elide, Fenrys, Aedion, Chaol und all die anderen - jeder hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Platz in dieser Welt bekommen. Und genau deshalb haben mich manche Momente im Finale auch so getroffen.Das Worldbuilding hat mich ebenfalls wieder begeistert. Obwohl ich diese Welt inzwischen so lange kenne, gab es immer noch neue Orte, neue Völker, neue Geheimnisse und neue Facetten der Magie zu entdecken. Besonders schön fand ich, dass man noch einmal so viel mehr über die Fähigkeiten und Besonderheiten unserer Charaktere und Gefährten erfährt. Es ist einfach unglaublich, wie groß diese Welt über die sieben Bücher geworden ist.Die verschiedenen POVs haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Natürlich wollte ich manchmal einfach nur wissen, wie es bei Aelin weitergeht. ¿ Aber gleichzeitig habe ich bei jedem Perspektivwechsel mit den anderen Handlungssträngen mitgefiebert und darauf gewartet, wann all diese einzelnen Geschichten endlich zusammenlaufen.Und dann kam der Teil, vor dem ich mich eigentlich die ganze Zeit gefürchtet habe:der Abschied.Ich musste mich von einer Welt verabschieden, in der ich so viele Bücher lang unterwegs war. Von Charakteren, mit denen ich gelacht, mitgefiebert, gelitten und manchmal auch einfach nur mitgelitten habe. Es gab Momente, in denen ich unbedingt wissen wollte, wie alles ausgeht, und gleichzeitig wollte ich gar nicht, dass es vorbei ist.Dieses Buch hat mich emotional wirklich erwischt. Es war episch, herzzerreißend, spannend und unglaublich bittersüß. Und auch wenn ich jetzt die letzte Seite umgeblättert habe, fühlt es sich nicht so an, als würde diese Reihe einfach verschwinden. Dafür sind mir diese Charaktere und diese Welt viel zu sehr ans Herz gewachsen.Ich glaube, genau das macht für mich ein richtig gutes Reihenfinale aus: Man ist glücklich, dass man die Geschichte erleben durfte, und gleichzeitig traurig, dass man sie jetzt verlassen muss.Ich werde Throne of Glass definitiv nicht so schnell vergessen. ¿¿