Ein tolles Buch das aufzeigt das Menschen anders sind als man vermutet.
In diesem Roman begleitete ich beim lesen zwei junge Frauen in unterschiedlichen Zeitepochen. Trotz der vielen Figuren und Zeitebenen blieb die Geschichte für mich jederzeit gut verständlich.Trixie wird während des Zweiten Weltkriegs als Agentin nach Deutschland eingeschleust, um Kunstschätze zu sichern. Emilia stößt im Jahr 2019 nach dem Tod ihres Urgroßvaters auf ein Familiengeheimnis, das sie gemeinsam mit zwei Historikern auf die Spur verschollener Kulturgüter führt.Ich habe dieses Buch geliebt! Beide Zeitebenen waren so spannend erzählt, dass ich mit Trixie und Emilia bis zur letzten Seite mitgefiebert habe. Ich wollte unbedingt wissen, welche Geheimnisse ans Licht kommen und was aus den verschwundenen Schätzen geworden ist. Es freute mich beim Lesen auf mir bereits bekannte Charaktere aus Elly's anderen Büchern zu stoßen und wenigstens noch ein bisschen mehr über sie zu erfahren, nachdem ihre eigene Geschichte aus erzählt war. Elisabeth Büchles Schreibstil ist fesselnd und bildhaft. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, einen Film vor Augen zu haben. Die Figuren wirken authentisch und sympathisch, und die zarten Liebesgeschichten fügten sich ganz natürlich in die Handlung ein.Wie in ihren anderen Romanen spielt auch der Glaube an Gott eine unaufdringliche, aber wichtige Rolle.Zu all diesem verbindet dieser Roman historische Fakten mit Themen wie Kunstraub, Familiengeheimnissen, Mut, Vergebung und Hoffnung. Und da ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!