Trumps Werdegang, und wie er zu dem Tyrann wurde, der die ganze Welt gefährdet
Trumps Nichte Mary L. Trump taucht mit ihrem Buch "Zu viel und nie genug - Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf" tief in die Psyche des aktuellen Präsidenten der USA, Donald Trump, ein und vermittelt ein erschreckendes Bild eines zutiefst gestörten Menschen.Sie beschreibt ausführlich, wie er von Kinderbeinen dazu geprägt wurde, rücksichtlos, völlig Empathielos, skrupellos, überheblich und selbstverliebt, sein psychopathisches Verhalten, auf der immerwährenden Gier nach Ruhm und Geld, der ganzen Welt ohne Skrupel aufdrängte.Es ist der Werdegang eines Wahnsinnigen, voller Neurosen, der trotz erkennbar mangelndem politischen, wirtschaftlichen und sonstigem Basiswissen, das Paradebeispiel eines Egomanen aufzeigt. Kritik kann er schonmal gar nicht ab und bezeichnet sich selbstherrlich, völlig ernst gemeint, als den größten jemals lebenden Präsidenten, der gottgleich der Allheiler der Welt ist. Komplizierte Probleme, wie Kriege, Handelsdefizite oder Flüchtlingskrisen, die überwiegend im Fiasko enden, begegnet er gegen jedem und allem mit stupider Blindheit.Er ist ein typischer Dumpfbeutel, der zu blöd ist, die eigene Dummheit zu erkennen und sich für oberschlau hält.Diplomatie ist ein Fremdwort für ihn, und auf seinem eigenen Propagandakanal beschimpft er seine Kritiker als unfähig und dumm.Die meisten Zeitgenossen haben sich mittlerweile an seinen täglichen Wahnsinn gewöhnt und nehmen ihn nicht mehr ernst. Aber auch wenn er sich zum Gespött der ganzen Welt macht, ficht es seinen Narzissmus in keinster Weise an.Und das ist die Gefahr, denn die Selbstdarstellung seines beschränkten Intellekts ist pathologisch, und Demokratien müssen Strategien entwickeln, um solche Soziopathen künftig aus Staatsämtern fernzuhalten, sonst droht die Weltherrschaft der Idioten. Es gibt wenig Zweifel daran, dass Trump zu Größenwahn neigt, nach Anerkennung und Schmeicheleien giert und kaum über Impulskontrolle verfügt.Das einzige, was man der Autorin vorwerfen kann, ist, zu viel über die umfangreiche Familiengeschichte berichtet zu haben und zu wenig von Donald Trump selbst und mitunter lässt sie ihre persönliche Betroffenheit als Psychologin zu sehr erkennen.Zusammenfassend ist es ein lesenswertes Psychogramm einer zutiefst gestörten, gefährlichen Persönlichkeit einer Weltmacht, die bereits bekannte Wahrheiten vermittelt und erklärt, wie er so wurde, wie er heute ist.