Eine wunderbare Fortsetzung. Viel Drama, aber starke Schwestern!
Inhalt:Gesa hat es durchgezogen und ihren eigenen kleinen Teehandel eröffnet. Die Schwestern auf dem Hof unterstützen sie. Auch wird die Beziehung zu Keno enger, denn er plant konkret die Scheidung von Lisa. Alles könnte gut werden, doch plötzlich steht ihr totgeglaubter Verlobter Gerold vor der Tür.Hanna ist glücklich verheiratet und gemeinsam trotzen sie aller Vorurteile der Nachbarn. Ein zweites Baby ist auch unterwegs. Und auch Helga lebt sich wieder gut ein. Sie unterstützt die Schwestern und auch einen Nachbarn, dessen Frau schwer erkrankt ist. Von ihrem Ehemann fehlt weiterhin jede Spur. Wird sie sich zu einer Scheidung durchringen können?Trotz aller positiven Entwicklungen ereilt den Friesenhof bald ein neues Schicksal. Die Schwestern müssen zusammenhalten. Meine Einschätzung:Ich habe beide Teile hintereinander gelesen, aber man bekommt auch immer wieder eine kurze Zusammenfassung zwischen den Zeilen, wenn man eine Lücke hat oder Teil 1 nicht kennt. Die Entwicklung der drei Schwestern hat mir sehr gut gefallen. Sie kämpfen sich durch und stehen vor allem füreinander ein. Wenn Nachbarn schlecht reden, stehen sie über allem und schützen sich gegenseitig. Diese Familie ist ein wirklich gutes Beispiel für den Kampf der Frauen und ihrer Rollen in der Gesellschaft.Die Schicksalsschläge, die die Schwestern erleiden müssen, lassen einen als Leser sehr mitfühlen. Die Autorin hat so gefühlvoll geschrieben, dass ich weinen musste. An mancher Stelle erschien mit Gesa sehr naiv hinsichtlich ihrer Beziehung zu Keno. Ich habe ihm nicht vertraut und erwartet, dass sie irgendwann sitzengelassen wird. Da war es der Autorin viele Seiten lang nicht gelungen ihn für mich als ehrlichen Mann erscheinen zu lassen. Ob das Absicht war?Ich finde es schade, dass die Saga bereits ihr Ende gefunden hat. Aber nach allen Erlebnissen, die Fenja Lüders in die beiden Bücher gepackt hat, waren die Geschichten der Frauen auch auserzählt. Ich durfte die Schwestern begleiten, wie sie ihren Weg in der Gesellschaft gefunden haben. Das hat mir sehr gefallen.