Bei dem Titel und mit dem Wissen um den Hintergrund von Harry Dresden, der bekanntlich Magier ist, lag die Vermutung nah, dass es sich mitnichten, um normale, wälderdurchstreifende Wölfe handelt, die hier gejagt werden, sondern um weitaus üblere Bestien, die sich im Licht des Vollmondes zeigen. Oder doch nicht? Was, wenn es andere Wege gibt, sich in die Gestalt eines Wolfes zu versetzen und unheilstiftend und mordend durch Chicago zu ziehen?Rasant, spannend und abwechslungsreich gestaltet sich die Wolfsjagd, die so manchen Haken schlägt, über das Wesen und die Unterschiede der Lykanthropie aufklärt und keinen leichten Weg zum Täter aufzeigt. Natürlich gerät der Protagonist wieder unter Verdacht, ins Visier der Wölfe und in verdammt große, bissige Schwierigkeiten, aus denen ihn nur sein cleverer Umgang mit der Magie zu retten vermag.Ich mag die Bücher, den dynamischen Stil und die Tatsache, dass ich durch die Bücher fliege und immer noch ein wenig mehr lesen möchte.Es ist keine gehobene Belletristik, es ist Unterhaltungslektüre und genau das ist es, was ich bekommen habe. Ein kurzweiliges Abenteuer, viel Blut, Action und flotte Sprüche. Für mich wird die Harry Dresden Reihe hier definitiv nicht enden, zumal die nächsten Bände schon im Regal darauf warten, verschlungen zu werden.Ein Buch und eine Reihe, die ich gerne weiterempfehle!