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Produktbild: Empusion | Olga Tokarczuk
Produktbild: Empusion | Olga Tokarczuk

Empusion

Eine natur(un)heilkundliche Schauergeschichte

(32 Bewertungen)15
160 Lesepunkte
eBook epub
15,99 €inkl. Mwst.
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September 1913, Görbersdorf in Niederschlesien. Inmitten von Bergen steht seit einem halben Jahrhundert das erste Sanatorium für Lungenkrankheiten. Mieczyslaw Wojnicz, Ingenieurstudent aus Lemberg, hofft, dass eine neuartige Behandlung und die kristallklare Luft des Kurorts seine Krankheit aufhalten, wenn nicht gar heilen werden. Die Diagnose allerdings gibt nur wenig Anlass zur Hoffnung: Schwindsucht. Mieczyslaw steigt in einem Gästehaus für Männer ab. Kranke aus ganz Europa versammeln sich dort, und wie auf Thomas Manns Zauberberg diskutieren und philosophieren sie unermüdlich miteinander - mit Vorliebe bei einem Gläschen Likör mit dem klingenden Namen »Schwärmerei«. Drängende Fragen treiben die Herren um: Wird es Krieg geben in Europa? Welche Staatsform ist die beste? Aber auch vermeintlich weniger drängende: Ob Dämonen existieren zum Beispiel oder ob man einem Text anmerkt, wer ihn verfasst hat - eine Frau oder ein Mann? Und mit der »Frauenfrage« befasst sich diese Herrenriege besonders gern. Auch bietet die kleine Welt von Görbersdorf reichlich Gesprächsstoff: Am Tag nach Mieczyslaws Ankunft hat die Frau des Pensionswirts Selbstmord begangen. Überhaupt komme es häufig zu mysteriösen Todesfällen in den Bergen ringsum, heißt es. Was Mieczyslaw nicht weiß: Dunkle Mächte haben es auch auf ihn abgesehen.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
20. April 2023
Sprache
deutsch
Untertitel
Eine natur(un)heilkundliche Schauergeschichte. Originaltitel: Empuzjon. Auflage 1.
Auflage
1
Seitenanzahl
384
Dateigröße
2,57 MB
Autor/Autorin
Olga Tokarczuk
Übersetzung
Lothar Quinkenstein, Lisa Palmes
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Originalsprache
polnisch
Kopierschutz
mit Wasserzeichen versehen
Family Sharing
Ja
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783311704058

Portrait

Olga Tokarczuk

Olga Tokarczuk, 1962 im polnischen Sulechów geboren, studierte Psychologie in Warschau und lebt heute in Breslau. Ihr Werk (bislang neun Romane und drei Erzählbände) wurde in 37 Sprachen übersetzt. 2019 wurde sie mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Für Die Jakobsbücher, in Polen ein Bestseller, wurde sie 2015 (zum zweiten Mal in ihrer Laufbahn) mit dem wichtigsten polnischen Literaturpreis, dem Nike-Preis, geehrt und 2018 mit dem Jan-Michalski-Literaturpreis. Im selben Jahr gewann sie außerdem den Man Booker International Prize für Unrast. Zum Schreiben zieht Olga Tokarczuk sich in ein abgeschiedenes Berghäuschen an der polnisch-tschechischen Grenze zurück.

Pressestimmen


»Empusion ist ein mit allen möglichen Genres spielender Roman, brillant geschrieben und brillant von Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein übersetzt [. . .] und ist sowohl Verbeugung wie Abkehr, Weiter- und überschreibung des Zauberbergs, und eine feministische Antwort auf die Misogynie der Heroen, deren Schultern literarisch dennoch tragen. « Ulrich Rüdenauer / SWR2


»Empusion ist also eine Lektion im Erkennen der Vielfalt der Welt und der Komplexität der menschlichen Natur. « Marta Kijowska / Frankfurter Allgemeine Zeitung


»Tokarczuk leistet sich das Vergnügen, den Herren den ganzen Katalog abendländischer Misogynie in den Mund zu legen, von Platon bis Sartre. « Sigrid Löffler / Welt am Sonntag


»Die Handlung in Empusion entwickelt sich langsam, sinnlich. Wie die Frauen schleicht auch der Grusel diskret durch Hausflure und Kapitel. « Susanne Romanowski / Frankfurter Allgemeine Zeitung


»Das alles ist wahnsinnig toll, wahnsinnig komisch, wahnsinnig gut geschrieben und am Ende gibt es sowas wie ein Plädoyer für das Non-Binäre. « Sandra Kegel / 3sat Buchzeit Leipziger Buchmesse


»In Empusion ist das geniale, dass die Frauen permanent anwesend sind, obwohl sie abwesend sind. « Meike Stein / Literaturstau Podcast


»Endlich! Endlich hat eine Frau dieses Buch geschrieben. « Nina Süßmilch / Onlinemagazin Sounds & Books


»Literarisch brillant. « Tim Felchlin / SRF2



»Das ist das Großartige an [Empusion]: Es erweitert unseren Horizont. « Tomas Gärtner / Dresdner Neue Nachrichten



»Olga Tokarczuk kann uns [das] Unfassbare auf äußerst spannende Weise dennoch so präzise beschreiben, dass wir es erleben darin besteht ihre außergewöhnlich literarische Gabe. « Tomas Gärtner / Dresdner Neue Nachrichten


Bewertungen

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LovelyBooks-BewertungVon walli007 am 25.04.2025
Mit seiner Lungenerkrankung braucht Mieczyslaw Wojnicz nach Niederschlesien. Im Jahr 1913 sind in dem Sanatorium in Görbersdorf schon etliche Kranke untergebracht. Wojnicz will sich zunächst einmal orientieren. Es gilt eine erste Untersuchung durchzustehen und mit der Behandlung, die hauptsächlich aus reichlich gutem Essen und viel Ruhe besteht, zu beginnen. Ein wenig fremdelt Wojnicz und doch ergeben sich recht bald erste Gespräche und auch kleinere Aktivitäten sind erlaubt. Schwer wird es für die kleine Patientengemeinschaft, wenn einer der ihren es nicht schafft. Unheimlich wird es sogar als die Pensionswirtin überraschen Selbstmord begeht.Vielleicht ist Schlesien nicht ganz so hipp wie die Schweiz. Doch auch hier bieten die Berge gute Luft und viel Erholung. Genau der richtige Ort also, um eine Lungenschwäche zu kurieren oder zumindest so viele angenehme Tage zu verbringen wie die Krankheit erlaubt. Glücklicherweise erscheint Wojniczs Erkrankung nicht so schwerwiegend zu sein. Sie schränkt aber doch ein. Als angehender Ingenieur muss Wojnicz seine Gesundheit wiedererlangen und nach Lemberg zurückkehren. Bis dahin engagiert Wojnicz in seine Genesung und macht sich Gedanken über die manchmal etwas seltsamen Gespräche und Ereignisse im Sanatorium. Die Beschreibung dieses Romans macht wirklich neugierig. Wie würde sich eine Art Zauberberg in einer ähnlichen, aber doch ganz anderen Gegend darstellen. Dann kommt noch ein leicht mysteriöser Touch hinzu. Und wie eine Nobelpreisträgerin sich dem Thema nähert, ist auch interessant. Nur manchmal ist es mit renommierten Preisträgerin und Preisträgerinnen so, dass ihre Bücher manchmal ein wenig schwer zu durchschauen sind. Und so erweckt dieser Roman auch hin und wieder den Eindruck, dass er etwas ziellos hin und her mäandert. Weder das Mystische wird zu einer richtig klaren Handlung, noch die Politik kommt richtig zur Sprache. Das regt zwar dazu an, selbst nachzudenken, aber man hätte sich doch etwas anderes gewünscht. Nichtsdestotrotz gibt es fesselnde Szenen und unerwartete Entdeckungen. 
LovelyBooks-BewertungVon Bellchen am 24.03.2024
Ich breche das Buch ab. Nach 250 Seiten einschläferndem Gerede passiert nicht viel. Das Ende wird es nicht mehr herausreißen können.
Olga Tokarczuk: Empusion bei hugendubel.de