Gewalt - auch sexualisierte Gewalt - hat viele Gesichter und ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Sie kann verbal oder körperlich, versteckt oder auch offensichtlich sein und den Schul- bzw. Berufsalltag der Betroffenen zur Hölle werden lassen. Das Praxisbuch bietet am Beispiel sexualisierter Gewalt einen kompakten Überblick, wie ein Schutzkonzept in der Schule erarbeitet werden kann - egal für welche Schulform. Neben Basiswissen u. a. zu Kinder- und Jugendrechten, rechtlichen Rahmenbedingungen des Kinderschutzes in der Schule und sexualisierter Gewalt, gibt es Hinweise zur Arbeit mit SchülerInnen mit Behinderungen bzw. Förderbedarfen, mit Fluchtgeschichte und LSBTIQA*-Personen. Verschiedene Arbeitsmaterialien erleichtern die nachhaltige Implementierung eines lebendigen Schutzkonzeptes.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Vorwort des Kinderschutzbundes (Landesverband Hamburg). 7
Vorwort der Verfassenden. 9
Einführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
1 Basiswissen I: Kinder- und Jugendschutz in der Schule. 15
1. 1 Zur Orientierung: Schule als sicherer und "feuerfester" Ort . . . . . . . 15
1. 1. 1 Der Auftrag von Schule: Bildung und Schutz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
1. 1. 2 Schule: Frühwarnsystem und emotionaler Anker. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
1. 1. 3 Was kann ein Schutzkonzept leisten? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
1. 2 Weiterführend: Kinder und Jugendliche haben Rechte! . . . . . . . . . . . . . 21
1. 2. 1 Die UN-Kinderrechtskonvention. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
1. 2. 2 ALLE heißt ALLE - die UN-Behindertenrechtskonvention. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
1. 2. 3 Rechtliche Rahmenbedingungen des Kinder- und Jugendschutzes an Schulen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
1. 3 Stimmen aus der Praxis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
2 Basiswissen II: Sexualität und sexualisierte Gewalt. 35
2. 1 Ganz selbstverständlich: Sexualität im Kontext Schule. . . . . . . . . . . . . 35
2. 2 Zum Verständnis: Sexualisierte Gewalt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
2. 2. 1 Sexualisierte Gewalt - was ist das denn jetzt? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
2. 2. 2 Wer ist wie häufig betroffen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
2. 2. 3 Wo geschieht sexualisierte Gewalt? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
2. 2. 4 Welche Folgen hat sexualisierte Gewalt für Betroffene? . . . . . . . . . . . 56
2. 2. 5 Wer übt sexualisierte Gewalt aus? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
2. 2. 6 Wie gehen Täterinnen bzw. Täter vor? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
2. 2. 7 Vulnerable Gruppen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
2. 2. 8 Kontakte und Ansprechstellen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
3 Fachkundigenwissen: Auf dem Weg zum lebendigen Schutzkonzept. 77
3. 1 Zur Strategie: Wie entwickeln wir unser Schutzkonzept? . . . . . . . . . . 77
3. 1. 1 Los geht's - erste Schritte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
3. 1. 2 Weiter geht's - Durchführen der Potenzial- und Risikoanalyse. . . . . 87
3. 2 Zur Übersicht: Welche Bausteine hat unser Schutzkonzept? . . . . . . . 90
3. 2. 1 Kooperation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
3. 2. 2 Partizipation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
3. 2. 3 Fortbildung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
3. 2. 4 Personal- und Leitungsverantwortung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
3. 2. 5 Interventionsplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
3. 2. 6 Verhaltenskodex und Verhaltensregeln. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
3. 2. 7 Ansprechstellen und Beschwerde- und Hilfestrukturen. . . . . . . . . . . 106
3. 2. 8 Präventionsangebote. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
3. 2. 9 Leitbild. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .