Ich lese immer wieder gerne Kinder- und Jugendbücher und dieses entführt den Leser zu rauen Klippen, einer etwas nebligen und langweiligen Stadt aber auch einem Leuchtturm, ganz vielen Geheimnissen und ganz viel Freundschaft!Es geht um die zwölfjährige Lily, die in das verschlafene Küstenstädtchen Edge zieht. Sie ist sich sicher, dass ihr nie wieder etwas Aufregendes passieren wird. Doch als sie sich eines Tages in den immer gleich aussehenden Straßen verläuft, stößt sie auf ein geheimes Museum. Statt langweiliger Dokumente über die Stadtgeschichte sind dort aber alltägliche Schätze eines Mädchens namens Emily ausgestellt - ein Mädchen, das vor vielen Jahren spurlos aus der Stadt verschwand. Lilly wird klar, dass hinter ihrem neuen Zuhause mehr stecken könnte, als man auf den ersten Blick sieht. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Sam und Jay stellt Lily Nachforschungen an. Was ist damals passiert? Warum ist Emily verschwunden? Und wer hat das mysteriöse Museum eingerichtet? Die drei stürzen sich in die Lösung des Rätsels - und dabei selbst in Gefahr. Denn die Wahrheit, die sie aufdecken wollen, versucht jemand anders mit allen Mitteln zu verbergen. Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht, es braucht jedoch dennoch einen geübten Leser für die Geschichte, da die Schriftgröße recht klein ist für ein Kinderbuch und es keine Bilder oder sonstigen Ilustrationen im Buch gibt. Lily ist dem Leser recht schnell sympathisch und die Neugier ist spätestens geweckt, als Lily das geheimnisvolle Museum rund um Emily Mc Crae findet. Die Geschichte ist voll von Geheimnissen, spannenden Geschichten und vorallem ganz viel Zusammenhalt und Freundschaft und verschiedenen Situationen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Auch der Schreibstil war schon bildhaft und ich konnte mir die verschlafene Stadt am Meer sehr gut vorstellen. Gerne empfehle ich das Buch an Kinder, die gerne auf Schatzsuche gehen, alte Geschichten entdecken möchten und die das Thema Freunschaft am Herzen liegt.