Sehr spannende Fortsetzung. Der Krieg gegen die Nagas ist in vollem Gange, die Allianz von Menschen, Lekons und Dokebis muss sich beweisen.
Vier Jahre ist es her, dass Kaygon, Tinahan und Bihyung sich auf die Suche nach den Verkörperungen der Götter der Menschen, Lekons und Dokebis gemacht haben. Shiuse, die Inkarnation des Dokebi-Gottes, haben sie bereits gefunden und erweckt. Dieser verhält sich nicht wie einer der normalen Dokebis. Er hat kein Problem damit, Blut zu sehen und schreckt auch nicht davor zurück, sein Feuer im Kampf zu nutzen.Die Allianz zwischen Menschen und Lekons, die von den Dokebis sonst lediglich bei Kommunikation und Nachschub unterstützt wird, kann die zusätzliche Feuerkraft gut brauchen. Denn obwohl auch Ryun, der die Macht der Wassergöttin nutzen kann, und sein inzwischen ausgewachsener Drache Ashwarital zusammen mit Königin Riesentiger auf ihrer Seite kämpfen, haben sie bereits große Verluste erlitten. Die fast unsterblichen Nagas dagegen nutzen den Krieg, um sich zu profilieren und bereichern.Menschen, Lekons und Dokebis haben keine andere Wahl, als klug vorzugehen, damit die Nagas nicht den gesamten Planeten für sich beanspruchen.Mein EindruckDer Feuergeist ist der dritte Band von Die Legende des Tränenvogels. Diesmal gibt es einen größeren Zeitsprung seit der Handlung in Band zwei, doch anhand der beschriebenen Auswirkungen kann man sich gut vorstellen, was in der Zwischenzeit so alles passiert sein muss.Die Handlung fokussiert sich anfangs eine ganze Zeit lang auf die Frontlinien des Kampfes der Allianz gegen die Nagas, später erfahren wir aber auch mehr über den Suchtrupp und bekommen auch wieder einiges aus Hatengrazu, der Stadt der Nagas, mit. Besonderes Letzteres fand ich wieder sehr interessant, denn die bisher streng matriarchalische Gesellschaft der Nagas hat schwer daran zu knabbern, dass die männlichen Hüter des Herzturms, die als einzige die Macht der Göttin nutzen können, plötzlich die weibliche Vorherrschaft infrage stellen. Wie auch schon in den ersten beiden Bänden kann man sich also unter anderem wieder auf Intrigen und Machtspielchen in Hatengrazu freuen. Außerdem werden einige Dinge aus den ersten Bänden nun genauer beleuchtet und aufgeklärt, was wirklich interessant ist und teils überraschende Informationen zutage fördert.Mein FazitSehr spannende Fortsetzung, in der gleichen großartigen Qualität wie bei den Vorgängern. Die Handlung vertieft sich und ich würde empfehlen, Vorwissen aus den vorherigen Bänden parat zu haben.