Rasante Fortsetzung zum großen Spiel, bei der sich die Komplexität nochmals deutlich erhöht hat, die Geschichte allerdings auch immer unreal
INHALTThe Grandest Game geht weiter! Die nach der ersten Runde verbliebenen fünf Teilnehmenden müssen sich in Phase zwei des großen Spiels um einen Milionenbetrag in einem Wettrennen von Rätsel zu Rätsel, von Hinweis zu Hinweis hangeln. Mit viel Kombinationsgabe und der einen oder anderen geplanten oder zufälligen Kooperation kann es nur einem oder einer gelingen, sich den Gewinn zu sichern. Doch nach und nach wird klar, dass nicht nur die Hawthorne-Spielmacher die Strippen ziehen, sondern auch noch andere Mächte das Grandest Game beeinflussen und die Vergangenheit der Spielenden dabei eine große Rolle spielt.MEINUNG"Glorious Rivals" schließt direkt an den Vorgängerroman "The Grandest Game" an und Jennifer Lynn Barnes hält das rasante Tempo aufrecht. Die Rätsel sind komplex und als Leserin fiel es mir schwer, den Überblick über die Zusammenhänge zu behalten - bei den Herausforderungen selbst mitzuknobeln war mir dabei absolut unmöglich, was aber auch vollkommen in Ordnung ist. Was mir allerdings im Laufe der Inheritance-Reihe nun doch etwas zu viel wird, ist, wie unglaublich schlau, gebildet und weise die gerade mal 20jährigen sind - sie beherrschen alle möglichen Instrumente, können die kompliziertesten Gedichte rezidieren und wissen einfach alles. Das ist trotz der prägenden Vergangenheit und Ausbildungen, die eigentlich alle Protagonisten haben, äußerst unrealistisch.Schwierig finde mittlerweile auch die sehr hohe Anzahl an Beteiligten und deren Beweggründe - die Komplexität der Geschichte hat sich besonders in diesem Teil stark erhöht. Allerdings lässt sich zumindest bei den meisten Figuren eine (emotionale) Entwicklung erkennen, was mich wieder positiv gestimmt hat.FAZITAlles in allem ist "Glorious Rivals" eine gelungene Fortsetzung des Inheritance Games-Spin offs, die allerdings wieder mit einem Cliffhanger endet - da heißt es nun warten auf den dritten Teil!