Bücher versandkostenfrei*100 Tage RückgaberechtAbholung in der Wunschfiliale
NEU: Das Hugendubel Hörbuch Abo - jederzeit, überall, für nur 7,95 € monatlich!
Jetzt entdecken
mehr erfahren
Produktbild: Wo wir uns treffen | Anna Hope
Produktbild: Wo wir uns treffen | Anna Hope

Wo wir uns treffen

Roman

(80 Bewertungen)15
190 Lesepunkte
eBook epub
18,99 €inkl. Mwst.
Sofort lieferbar (Download)
Empfehlen
Drei Geschwister, ein großes Erbe und ein zweifelhaftes Vermächtnis - eine packende Familiengeschichte von Anna Hope

Als der Egomane Philip Brooke stirbt, kommen seine Kinder Frannie, Milo und Isa für fünf Tage auf dem gewaltigen Familienanwesen in Sussex zusammen. Haupterbin Frannie hat hier vor Jahren die Führung übernommen. Sie will die Ländereien renaturieren und für ihre siebenjährige Tochter eine Zukunft schaffen. Doch der unstete Milo hat andere Pläne - und den Segen seines Vaters dafür. Isa kämpft gegen innere Dämonen, sie hat die Tochter von Philips langjähriger Geliebter zur Beerdigung eingeladen. Und die kennt das wahre Erbe der Brookes aus den Zeiten des Empire. "Wo wir uns treffen" ist ein meisterlich komponierter Familienroman über die Beziehungen, die uns für immer prägen, über ererbten Besitz und historische Verantwortung - feinsinnig, klug und packend bis zum Schluss.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
15. April 2025
Sprache
deutsch
Untertitel
Roman. Originaltitel: Albion.
Seitenanzahl
448
Dateigröße
1,81 MB
Autor/Autorin
Anna Hope
Übersetzung
Ulrike Kretschmer
Verlag/Hersteller
Originaltitel
Originalsprache
englisch
Kopierschutz
mit Wasserzeichen versehen
Family Sharing
Ja
Produktart
EBOOK
Dateiformat
EPUB
ISBN
9783446283664

Portrait

Anna Hope

Anna Hope wurde 1974 in Manchester geboren. Sie studierte Englische Literatur in Oxford und Schauspiel an der Royal Academy of Dramatic Art. 2014 stand sie mit "Wake" auf der Shortlist des National Book Award für den besten Debütroman. Anna Hope lebt in Sussex, südlich von London. Bei Hanser erschienen ihre Romane Was wir sind (2020) und Der weiße Fels (2023).

Pressestimmen

»Anna Hope hat einen so intelligenten wie anmutigen Roman über Klassenbewusstsein, Erbschaft und Verantwortung geschrieben. « Oliver Jungen, Deutschlandfunk Büchermarkt, 12. 05. 25

»Souverän und geistreich führt Anna Hope durch das Dickicht und Unterholz dieser Familiengeschichte. Man lebt so intensiv in diesem Stoff, dass man die Familienmitglieder während der Lektüre zu duzen beginnt. « Annemarie Stoltenberg, NDR, 22. 04. 25

»Vielgestaltig und humorvoll. « Ursula Ebel, Buchkultur, 11. 04. 25

»Ein moderner Familienschmöker, sehr schlau und mit Tiefe inszeniert. Super Lesestoff. « Claudia ten Hoevel, Emotion, 5/2025

Bewertungen

Durchschnitt
80 Bewertungen
15
76 Bewertungen von LovelyBooks
Übersicht
5 Sterne
18
4 Sterne
38
3 Sterne
19
2 Sterne
5
1 Stern
0

Zur Empfehlungsrangliste
Von anne wetzel am 15.08.2025

Familienroman

Das Cover zeigt einen bestechend schönen englischen Landsitz, und schon weiß man als Leser, dass es in diesem Roman um eine Familiengeschichte geht, um Reichtum, um Traditionen, Geschichte und auch um Standesbewusstsein. Auf diesem Landsitz treffen sich die drei Kinder des verstorbenen Patriarchen. Ihr Treffen dient nicht nur der Totenfeier, sondern in erster Linie der Aufarbeitung ihrer konfliktreichen Vergangenheit. Zwei der Geschwister werden dabei zu Gegenspielern: Frannie und Milo. Frannie ist Alleinerbin des Anwesens und der riesigen Ländereien. Sie denkt ökologisch und will das Land renaturieren, um auch den folgenden Generationen ein Leben in einer weitgehend intakten Natur zu ermöglichen. Ihr Bruder Milo dagegen denkt wirtschaftlich: er will neben dem Herrenhaus eine Art Klinik bauen, in der mit psychedelischen Rauschzuständen ein elitäres Klientel behandelt werden soll. Ein Freizeitpark für solvente Fünfzigplusler. Die Konflikte der Geschwister bleiben jedoch blass und oberflächlich. Vermutlich sollten sie durch das Aufdecken eines alten Geheimnisses und einer alten Schuld befeuert werden? Das gelingt jedoch nicht. Die Konflikte werden nicht in der Tiefe ausgelotet, und das alte Geheimnis bringt auch keine neuen Tatsachen ans Licht, sondern besteht lediglich aus bekannten Fakten aus der kolonialen Vergangenheit des Landes. Die Fakten sind bekannt und zudem sehr gut dokumentiert, allerdings stellt sich der britische Großgrundbesitz diesen Fakten mit unterschiedlicher Intensität. Es gelingt der Autorin nicht, diese historischen Tatsachen mit den Geschwister- und sonstigen Konflikten zu einem spannenden und emotional packenden Familienroman zu verflechten. Dazu tragen auch die oft klischeehaften und rührseligen Szenen bei, die keine Konfliktlösungen bringen. Die Emotionalisierung des Lesers ist der Autorin sichtlich ein besonderes Anliegen, aber sie gibt sich mit Rührseligkeit zufrieden und schafft damit keine emotionale Tiefe, die der Plot jedoch hergegeben hätte. Immer wieder rutscht sie in Trivialität und Kitsch ab, wenn sie z. B. die Braut die uralte Kirche betreten lässt, um mit ihrem Schicksal vermählt zu werden, um dann in den Fluss der Zeit zu tauchen und sich damit zu salben. Umso erstaunlicher ist es, dass in diesem Roman das Wort Sch... in fast jedermanns Mund ist. Fazit: Wer einen gefühlvollen Familienroman lesen will und sich von den obigen Mängeln nicht abschrecken lässt, der ist mit diesem Roman gut beraten.
LovelyBooks-BewertungVon PatroklosCorvus am 15.07.2025
Gute Grundidee, aber ...
Anna Hope: Wo wir uns treffen bei hugendubel.de