Eine schöne, wenn auch teilweise etwas klischeehafte Liebesgeschichte, die gut in die Winter- und Weihnachtszeit passt. :)
Es ist eineklischeehafte, Slow-Burn Liebesgeschichte.Sie istvom Stil her wirklich schön geschrieben, dieKapitel wechselnmeistens aus derSicht von Emerie und Beckett.Die Handlung ist in mehrere Teile unterteilt, denen immer eine These zum Paarungsverhalten über Pinguine vorangestellt ist. Diese trifft dann auch auf das Verhältnis der Protagonisten in den nachfolgenden Kapiteln zu, wodurch beides wirklich gelungen miteinander verwoben wird. Das fand ichstilistisch/literarisch schöngemacht. Generell merkt man, dass in diesem BuchMühe und Liebe zum Detailsteckt.Die Charakterebekommen zwar alle ihre Hintergrundgeschichteund erreichen auch eine gewisse Tiefe,einbisschen Klischee bleibtdennoch. Das betrifft auch die Handlung. Muss es eine Szene geben, wo der Protagonist Sport treibt und Emerie bei diesem wunderbaren Oberkörper unmöglich wegsehen kann?DasEndewar mir persönlich dannzu dramatisch. Da gibt es dann nochviel Plot, derdurch äußere Umstände vorangetriebenwird. Ich finde, dass diese Slow-Burn Geschichte, dieeigentlich viel Zeit für die Annäherung der beidenlässt, darauf nicht angewiesen gewesen wäre. Mitetwas weniger 'Action/Drama'und einfach mehr Realität, hätte mir das Ende, glaube ich, noch besser gefallen.Fazit: Eineschöne winterlich-weihnachtliche Liebesgeschichte, in die man gut eintauchen kann und in der auch ein gewisses Maß anDetail und literarischer Qualitätsteckt - um Klischees kommt sie dennoch nicht immer drumherum und der Wunsch nach einem 'spannenden' Ende macht das Langsame, Ruhige dann etwas kaputt.The Penguin Paradoxbekommt von mir4/ 5Sterne.