Es wird von einer toxischen Liebe erzählt, die nichts Weiches an sich hat, und von Hass durchzogen ist - die Chemie ist dennoch unglaublich.
"Sein Herz hatte ihn längst verraten." ¿.¿¿¿¿Der zweite Teil der vierteiligen Buchreihe "Till the End of the Moon" beginnt genau dort, wo Band eins endet. Der Einstieg fiel mir dieses Mal sehr viel leichter: Ich habe weder vom Personenverzeichnis noch vom Glossar Gebrauch machen müssen. Mittlerweile habe ich mich an all die Namen gewöhnt - und die Protagonistin Susu sehr ins Herz geschlossen. Sie ist äußerst willensstark und eine echte Kämpferin.Durch den erleichterten Einstieg gefiel mir der zweite Band direkt um einiges besser als der erste - dabei empfand ich den ersten Teil bereits als ausgesprochen gut. Am Ende des zweiten Teils angekommen, kann ich sagen, dass dieser Teil tatsächlich stärker war als der Vorgänger - was mich nur umso gespannter auf die Bände drei und vier macht."Till the End of the Moon" ist weder eine zarte noch eine klassische Liebesgeschichte. Die Reihe erzählt viel eher von einer toxischen Liebe, die nichts Weiches an sich hat, und von Hass durchzogen ist. Enemies to Lovers? Und wie. Und das im zweiten Band immer noch heftig, wobei hier (endlich) der Lovers-Part des Tropes zum Vorschein kommt. Die Chemie zwischen Li Susu und Tantai Jin ist dabei unbestreitbar. Toxisch, erfüllt von Hass... aber dennoch stark präsent. Besonders von Tantai Jins Seite, der bislang nicht einmal zu einer kleinen Gefühlsregung fähig war - doch bei Susu gehen seine Emotionen urplötzlich durch die Decke.Trotzdem sollte man sich vor dem Lesen der Reihe dessen bewusst sein, dass es sich um extremen Slow Burn handelt und die Gefühle der beiden Protagonisten äußerst langsam erwachen und so zerbrechlich und empfindlich wie eine Lotusblüte sind. Ich bin gespannt auf den dritten Teil der Reihe und freue mich bereits jetzt sehr aufs Lesen.